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01.06.2012

Energiemanagement braucht Umsetzungskompetenz

Weiterbildung

Der Druck auf Organisationen, Energie einzusparen und erneuerbare Energien zu nutzen, steigt stetig. Mit der neuen DIN EN ISO 50001 – Vorgänger war die DIN EN 16001 – wurde im Dezember 2011 eine Norm veröffentlicht, die Organisationen bei der Umsetzung unterstützen soll. Ziele sind sowohl die Ressourcenschonung als auch der Klimaschutz und Kostensenkungen.

Auch der Gesetzgeber hat die Klimaschutzziele Deutschlands im Fokus. Mit der Novelle 2012 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und den dazugehörigen Merkblättern des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat er eine besondere Ausgleichsregelung geschaffen, die unter anderem die Zertifizierung des Energieverbrauchs und der Energieverbrauchsminderungspotenziale antragstellender Unternehmen erfasst. Anträge auf Ausgleich stellen können demnach produzierende Unternehmen mit einem Stromverbrauch von mehr als einer Gigawattstunde, deren Stromkosten mindestens 14 Prozent der Bruttowertschöpfung ausmachen.

Unternehmen, die diese Voraussetzungen erfüllen, müssen eine Validierung bzw. eine Zertifizierung nach EMAS oder DIN EN ISO 50001 nachweisen. In der betrieblichen Praxis bedeutet das einen Stromverbrauch im gesamten Unternehmen – nicht aber pro Abnahmestelle – von mehr als zehn Gigawattstunden pro Geschäftsjahr. Details regelt das II A 1. BAFA-Untermerkblatt zur Zertifizierung des Energieverbrauchs und der Energieverbrauchsminderungspotenziale vom 15. Dezember 2011 mit Bezug auf Paragraf 41 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit Abs. 2 S. 3 EEG für Unternehmen des produzierenden Gewerbes.

Daraus ergibt sich für energieintensiv produzierende Branchen ein gezielter Weiterbildungs- und Zertifizierungsbedarf. Denn insbesondere dort wird Personal benötigt, das in der Lage ist, die Norm DIN EN ISO 50001 für die eigene Organisation zu interpretieren. Damit verbunden sind weitere Aufgaben, wie etwa den Standard in schon bestehende Managementsysteme zu integrieren, das Energiedatenmanagement zu steuern, Verbesserungspotenziale zu erarbeiten sowie die Kommunikation intern, extern und in Netzwerken zu übernehmen. Die Wirksamkeit der Aufbau- und Ablauforganisation wird über Audits geprüft.

Berufsgruppen, die Aufgaben rund um Energiemanagementsysteme übernehmen, sind beispielsweise Qualitäts- und Umweltbeauftragte, Umweltberater und Umweltauditoren, Energieberater, Prozess- und Anlagentechniker und Software-Anbieter. Entsprechend dem vielfältigen Wissenshintergrund setzen sich die mit dem Thema beauftragten Teams in den Unternehmen zusammen. "Für die DGQ war das ein Grund, ein modulares Trainingsangebot zu entwickeln", erklärt Claudia Nauta, Produktmanagerin der DGQ Weiterbildung, das ab Oktober 2012 angebotene DGQ-Bildungsprogramm "Energiemanagement". Nauta: "Darin können Teilnehmer einzelne Lernschwerpunkte mit oder ohne Prüfung wählen." Gewonnen wird daraus ein gemeinsames Verständnis und Wissen, um die Energieeffizienz systematisch zu verbessern. Denn dieses Ziel wird nur aus dem erfolgreichen Zusammenspiel von Kollegen und Führungskräften sowie Lieferanten und Kunden erreicht.

Ansprechpartnerin für die DGQ Weiterbildung GmbH:

Claudia Nauta
nc <AT> dgq.de
T 069 95424-209

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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