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18.06.2013

Ein UMS einführen, aber wie?

Umweltmanagement

„Bereits die Auseinandersetzung mit einem Umweltmanagementsystem bringt einem Unternehmen einen erheblichen Nutzen, unabhängig von einer eventuell geforderten Zertifizierung. Technische wie rechtliche Risiken werden erkannt, Entscheidungen erhalten eine Faktenbasis, die interne Diskussion schärft das Umweltbewusstsein – daher schafft eine solche Auseinandersetzung nur Gewinner.“ So lautete das Fazit von Kai-Uwe Behrends, Leiter der Landesgeschäftsstelle Nord, der DGQ-Netzwerkveranstaltung bei der Schill + Seilacher „Struktol“ GmbH in Hamburg.

Eine an die Herangehensweise von ISO9001 angepasste ISO14001 und das Auditieren nach ISO 19011 erleichtern es grundsätzlich, die Entscheidung für ein Umweltmanagementsystem (UMS) zu fällen. Mit diesem Thema setzte sich der Umweltgutachter, DQS-Auditor und DGQ-Trainer Dr. Hans-Peter Wruk auseinander.

Das gastgebende, seit 1877 in Familienbesitz befindliche Chemieunternehmen Struktol produziert Additive, Entschäumer, Harze, Trennmittel und Silikone. Ausschließlich im B2B-Geschäft aktiv, beschäftigen sich die Managementsystem-Mitarbeiter hier intrinsisch motiviert mit dem Thema.

Schon die grundsätzliche Entscheidung für EMAS oder ISO14001 sei nicht trivial, auch der Grad der Anforderungen oder die Integration von Forderungen eines Energiemanagementsystems spielten eine gewichtige Rolle. „Die anfängliche Abgrenzung der Tätigkeiten eines Unternehmens, deren Umweltaspekte sowie Ein- und Auswirkungen auf die Umwelt im Normal- und Abnormalfall bringen die Verantwortlichen in eine Diskussion, die allein schon erhellend ist.

Auch die Betrachtung der indirekten Aspekte, etwa durch Einkaufs- oder Entsorgungsentscheidungen, lassen das Umweltbewusstsein steigen“, so Wruk. „Das systematische Erfassen des für die Tätigkeiten, die entstandenen Produkte und benutzten Stoffe und Techniken, die erkannten Gefährdungen und Abfälle geltenden Rechts ist für den juristischen Laien ein schwieriger Teil beim Aufbau eines UMS“, betonte der Referent. Aber auch hier liege der Gewinn bereits in der Diskussion. Es gebe keinen Grund, diese Arbeiten vorschnell an externe Dienstleister abzugeben und sich damit neben der Fleißarbeit auch des Know-how-Zuwachses zu entledigen.

Kostengünstige Rechtskataster wie Umwelt-Online könnten eine große Hilfe sein. Die Dokumentation des UMS sollte sich an das schon Bestehende anlehnen, am besten prozessorientiert und an Mitarbeiterbedürfnissen ausgerichtet. „Der Werker will konkret wissen, wie er mit dem Stoff, dem Produkt und dem Abfall umgehen soll, und nicht was in diversen Handbüchern von verschiedenen Beauftragten dazu steht“, wurde Wruk deutlich. Vom Prozess her gedacht, könne eine Paretoanalyse aufzeigen, mit welchen Themen man sich beim Aufbau des UMS beschäftigen will. Die Relevanz ergebe sich oft schon aus der Stoffmenge, gewichtet nach dem rechtlichen Druck, dem Risiko, Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten.

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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