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30.10.2012

"EcoStep-Zertifikat ist die Förderstufe zur Fachhochschulreife"

Schwerin

Die DQS ist derzeit die einzige Zertifizierungsgesellschaft in Deutschland, die ein Zertifikat nach EcoStep ausstellt.

Die DQS ist derzeit die einzige Zertifizierungsgesellschaft in Deutschland, die ein Zertifikat nach EcoStep ausstellt.

Innerhalb der Lieferkette werden immer mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach ihrer Kompetenz in Sachen Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit gefragt. Konzerne verlangen von ihren Lieferanten oft pauschal "Zertifikate". "Wer sich interessiert und informieren will, sieht sich oft vor einem riesigen Berg von Fachspezifika, Regelwerken, Anforderungen – und nicht zuletzt Kosten", meinte Angela Jirschik, Produktverantwortliche EcoStep in der Umweltberatung Höppner, während ihres Vortrags Mitte August in der IHK zu Schwerin vor dem Regionalkreis. Das Betriebsmanagementsystem EcoStep erleichtere es KMU, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzbelangen auf den Weg zu bringen. "Bund (BAFA) und einige Länder fördern darüber hinaus die Einführung eines IMS finanziell", so die Expertin.

EcoStep wurde zwischen 2001 und 2004 als Betriebsmanagementsystem im Auftrag der Umweltallianz für KMU entwickelt und in diversen Unternehmen als Pilotprojekt eingeführt. Optimiert wurde es zwischen 2004 und 2007 im Rahmen eines EU-geförderten LIFE-Projekts. Seitdem wurde EcoStep kontinuierlich ausgebaut und steht heute für "das erste niederschwellige zertifizierungsfähige integrierte Managementsystem zu Q/U/ AS mit der Zielgruppe KMU", sagte die Referentin. Aktuell fänden eintägige Add-ons statt, etwa für Tischler, Weinbaubetriebe und Gesundheitsunternehmen, die im Netzwerk herausgearbeitet worden sind.

Dabei gehe EcoStep über die reine Systemdefinition hinaus. Es stelle Anwendern alle Werkzeuge und Methoden zur Verfügung und gebe hierbei nicht nur eine praxisnahe Antwort auf das Was, sondern auch auf das Wie, Warum und Womit. Zugeschnitten auf die jeweilige Situation, bieten sich diese Ansätze zur direkten betrieblichen Umsetzung an. Bei aller Flexibilität sei das Gesamtsystem standardisiert und klar definiert. Bis heute haben rund 180 KMU erfolgreich diesen Weg beschritten, der in den meisten Fällen zwischen sechs und neun Monate in Anspruch nimmt.

Zertifikate dieses Systems sind auch innerhalb der Lieferkette anerkannt, jedenfalls dort, wo nicht der Kernbereich einer branchenspezifischen Regel erfüllt werden muss. So sei beispielsweise ein Büroreinigungsunternehmen mit zwölf Mitarbeitern von Aerospace-Kunden als Lieferant zuzulassen, auch wenn es bei einem Bremsenhersteller nicht reiche, ein Zertifikat über die "zutreffenden Grundforderungen der Normen 9001, 14001 und 18001" vorzuweisen. "Wenn die Einzelzertifikate das Abitur wären, ist dann EcoStep die mittlere Reife oder nur ein Alphabetisierungskurs?", fragte ein Teilnehmer. "Dann eher die Fachhochschulreife", stellte EcoStep-Auditor Dr. Nils Höppner fest.

"Über eine EU-Förderung kann einem KMU der Weg zu diesem Zertifikat schon ab 5200 Euro angeboten werden. In vielen Fällen können zusätzliche Fördertöpfe kombiniert werden, sodass es für KMU kaum noch Argumente gibt, sich nicht systematisch mit einem integrierten Managementsystem zu befassen", so das Fazit von Kai-Uwe Behrends, Leiter der LGS Nord der DGQ.

Leiterin des Regionalkreises:
Dipl.-Kauffrau Susan Drexler
Qualitäts- und Umweltmanagement Beratung
Schulstr. 28
19073 Wittenförden
T 0385 4780997

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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