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23.09.2013

DIN EN 15224 – kein Grund zur Panik

DGQ-Regionalkreis Dresden

Kann die DIN EN 15224 dem QM im Gesundheitswesen neue Impulse geben? Dieser Frage ging der Regionalkreis in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (UKD) nach.

Aktuell bereitet die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) die Akkreditierung für die neue Norm vor. Als Schwerpunkte benannte Dr. Margarethe Mantke-Geiger von der DQS elf definierte Qualitätsmerkmale, den klinischen Risikomanagementprozess sowie die Herausstellung des Patienten als Schlüsselkunde.

PD Dr. Maria Eberlein-Gonska stellte die neue Gesundheitsnorm aus Sicht eines Universitätsklinikums vor. "Seit Beginn der Arbeit des Zentralbereichs QRM bilden Qualitäts- und Medizinisches Risikomanagement eine Einheit mit zahlreichen Schnittmengen und sollten sowohl für den Patienten, den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen vor allem Nutzen bringen", sagte die Leiterin des Zentralbereichs Qualitäts- und Medizinisches Risikomanagement (QRM) am UKD.

Zusammengefasst gelte, dass Qualitäts- und Medizinisches Risikomanagement Seelenverwandte und somit keinesfalls in verschiedenen Abteilungen zu bearbeiten seien. Die Verschmelzung der beiden Themen sei bereits weit vor Fertigstellung und unabhängig von der DIN EN 15224 erfolgt. Letztlich sei der Fokus der neuen Norm auf eine Anpassung an das Gesundheitswesen auf jeden Fall zu begrüßen, weil dies gerade Einrichtungen helfe, die sich erstmalig auf den Weg einer Zertifizierung begeben.

Die stellvertretende RK-Leiterin Dr. Dorit Baretton mit Dr. Margarethe Mantke-Geiger, DQS-Branchenbeauftragte Gesundheitswesen, und PD Dr. Maria Eberlein-Gonska, QRM-Leiterin am UKD (v.l.)

Die stellvertretende RK-Leiterin Dr. Dorit Baretton mit Dr. Margarethe Mantke-Geiger, DQS-Branchenbeauftragte Gesundheitswesen, und PD Dr. Maria Eberlein-Gonska, QRM-Leiterin am UKD (v.l.)

Der Fokus der neuen Norm auf das Thema Risikomanagement im Gesundheitswesen sei ebenfalls hilfreich. Allerdings seien etwa durch das Patientenrechtegesetz bereits verpflichtende Vorgaben für alle Einrichtungen des Gesundheitswesens gegeben. Die neue Norm stelle diese letztlich "nur" explizit heraus.

Die anschließende Diskussion ergab, dass die bislang zur Verfügung stehende internationale DIN EN ISO 9001:2008 über die Gesetzgebung in Deutschland hinaus indirekt auch das klinische Risikomanagement abdeckt und alle Anforderungen an die Einführung bzw. Weiterentwicklung eines Qualitäts- und Medizinischen Risikomanagements erfüllt. "Die neue Norm DIN EN 15224 fokussiert diese neuen Ausrichtungen zweifelsohne klarer, explizierter und für Neueinsteiger verständlicher", so die stellvertretende Regionalkreisleiterin Dr. Dorit Baretton.

Im Kontext einer besseren Harmonisierung von Gesundheitsleistungen in Europa erachteten Vertreter des nahe gelegenen Klinikums Görlitz die Anwendung einer neuen Norm zum jetzigen Zeitpunkt als nicht zwingend notwendig. Demgegenüber hoben DIN EN ISO 9001-erfahrene Kliniker insbesondere die Sprache der DIN EN 15224 für Mitarbeiter im Gesundheitswesens positiv hervor, vor allem für Neueinsteiger.

Insgesamt sollten bestehende DIN EN ISO 9001-Zertifikate aufrechterhalten werden, da für "versierte" Einrichtungen kein Grund für einen Wechsel auf eine neue Norm bestehe. So werde das Universitätsklinikum Dresden seine Tradition mit der Norm DIN EN ISO 9001:2008 fortsetzen und die Anforderungen an die Patientensicherheit und das klinische Risikomanagement weiterentwickeln.

Es bleibe abzuwarten, ob und wie sich die DIN EN 15224 auch unter möglicherweise veränderten gesundheitspolitischenRahmenbedingungen etabliere und inwiefern Einrichtungen des Gesundheitswesens davon profitierten. Es bestehe weder ein zwingender Handlungsbedarf noch ein Grund zur Panik.

Leiter des Regionalkreises:
Dipl.-Ing. Joachim Schmadtke
Projektplanung
Rockauer Ring 49
01328 Dresden
T 0351 268423

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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