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01.06.2012

Die Wärmflasche – Wohltat oder Gefahrenquelle?

Hamburg

Dass ein Wärmespender wie die Wärmflasche nicht nur ein beliebtes Hausmittel ist, um der Kälte zu trotzen, sondern auch Gefahren bergen kann, ist den wenigsten Verbrauchern bewusst. Als Gefahren lauern etwa verschluckbare Verschlüsse, mürbes Material, das zu Verbrühungen führen kann, oder schadstoffbelasteter Kunststoff.

Wer sich über die Qualität von Konsumgütern informieren möchte, dem dienen Prüfsiegel und Produktauszeichnungen als Orientierungshilfe. Sie geben an, dass ein offizielles Prüfinstitut das Produkt auf Herz und Nieren getestet hat. "Egal ob Aktionsware oder hochpreisige Produkte, sind Produkte mit dem GS-Zeichen versehen, können Verbraucher in Deutschland sicher sein, geprüfte Qualität einzukaufen", so Dr. Martin Büscher, Geschäftsführer von DGQ-Firmenmitglied Hermes Hansecontrol-Cert. Dort erlebten die Teilnehmer aus dem Regionalkreis bei einem Laborrundgang durch das zertifizierte Prüfinstitut verschiedene Prüfungen: Handmixer im Dauerbetrieb, Fahrräder auf dem Bremsenprüfstand und Bratpfannentests mit Normpfannkuchen.

Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit

Viele Prüfszenarien treiben die alltägliche Nutzung der Produkte auf die Spitze. Denn die Prüfungen haben neben dem Sicherheitsaspekt noch einen anderen gemeinsamen Nenner: die Gebrauchstauglichkeit. Diese wird an Haushaltsgeräten wie Geschirrspülern, Staubsaugern und Backöfen geprüft – in einem akkreditierten Labor nach streng genormten Prüfvorgaben. Die besondere Herausforderung dabei: den häufig durch Werbung beeinflussten Erwartungen der Endkunden an die Produkte genauso gerecht zu werden wie den gültigen Regelwerken, die zeitlich versetzt zu den Entwicklungen am Markt erarbeitet werden. Auftraggeber sind Importeure und Händler, die die Konsumgüter in Deutschland an Endverbraucher verkaufen wollen. Vorher muss die Ware im Prüflabor bestehen.

Welche Produkteigenschaften und Qualitätsmerkmale die Artikel mitbringen müssen, wissen die wenigsten Handelspartner genau. Hier springt Hermes Hansecontrol-Cert ein, denn die Prüfer kennen die Normen, Gesetze und Probleme der Produktabsicherung.

"Wir prüfen zunächst nach den Normen, erstellen aber auch eigene Prüfvorschriften, falls das für ein Produkt erforderlich ist", erklärt Büscher. "Zudem sind permanente Updates immens wichtig." Gesetze und Verordnungen, Normen und Prüfvorschriften, Vorgaben der Akkreditierer, Gütezeichenbedingungen, Beschlüsse der Fachgremien bei EU und Verbänden müssen beachtet und befolgt werden, haben aber weder einen festen Erscheinungs- oder Revisionsturnus noch gleiche Übergangsfristen. Die Komplexität der Anforderungen wird noch erhöht, wenn beispielsweise ein Discounter ein Haushaltsgerät prüfen lässt, das er in mehreren Ländern mit unterschiedlichen rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen verkaufen will.

Die Qualitätsmanagementbeauftragte Natascha Cappitelli erläuterte anhand des intern angewandten "Sechs-Augen-Prinzips", wie ein sinnvoller Prozess aussehen kann: "Kundenberater, Prüfer und Validatoren sichern in einer geregelten Prozesskette die Verwendung der zutreffenden Vorschriften ab. Daneben ist es hilfreich, Fachleute für die Arbeit in den regelwerkssetzenden Gremien, etwa beim Deutschen Institut für Normung, zu vernetzen. Ergänzend wird im kontinuierlichen Verbesserungsprozess die Analyse von Fehlern, die auf Regelwerksverstoß zurückzuführen sind, offen kommuniziert. Wichtig ist es, das in der Organisation vorhandene Wissen für alle Mitarbeiter verfügbar zu halten – zum Bespiel durch den Aufbau eines internen Wikis." Dazu Kai-Uwe Behrends, Leiter der DGQ-Landesgeschäftsstelle Nord: "Regelwerke können nur das Skelett für Güteprüfungen abgeben, mit Leben gefüllt werden sie durch Erfahrungstransfer der Prüfer, durch stabile Review-Prozesse der Prüfinstitute, kurz: durch ein Qualitätsmanagementsystem, das seinen Namen verdient."

Weitere Informationen unter www.hermesworld.com .

Leiter des Regionalkreises:
Stephan Becker
TÜV Nord Cert
Große Bahnstr. 31
22525 Hamburg
T 040 8557-2010

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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