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21.03.2013

Das EFQM-Excellence-Modell 2013 ist agil

Hamburg

Rainer Paschold (r.), Qualitätsmanager der gastgebenden NXP GmbH, mit dem regionalen LEP-Repräsentanten Norbert Kohlscheen

Rainer Paschold (r.), Qualitätsmanager der gastgebenden NXP GmbH, mit dem regionalen LEP-Repräsentanten Norbert Kohlscheen

1924 hat die heutige NXP Semiconductors Germany GmbH mit der Produktion von Radioröhren in Hamburg-Lokstedt begonnen. Seit 1953 werden hier Dioden, Transistoren und seit 1966 auch integrierte Schaltungen gefertigt. NXP-Produkte kommen zum Einsatz in den Bereichen Automobilelektronik, Identifikationslösungen, Wireless-Infrastrukturen, Beleuchtung, Industrie-, Mobil- und Unterhaltungselektronik sowie Computertechnologie. Die Hamburger Wafer-Fabrik fertigt jährlich etwa 70 Milliarden Transistoren, Dioden und Anwendungen für den Schutz vor elektrostatischen Entladungen (ESD). Annähernd ein Viertel aller weltweit verkauften Dioden und Transistoren stammt nach Angabe des Unternehmens aus der Hamburger Fabrik. Dorthin hatte Rainer Paschold, Site Quality System Coordinator beim DGQ-Firmenmitglied NXP, zu einer Diskussionsrunde über das EFQM-Excellence-Modell eingeladen, das er „auch 2013 das ganzheitliche Modell zur Organisationsentwicklung“ nannte.

„Die Geschichte dieses Werks zeigt, wie vielen wirtschaftlich, technisch und gesellschaftlich veränderten Anforderungen ein Unternehmen ausgesetzt ist. Deshalb muss auch das EFQM-Excellence-Modell regelmäßig auf seine Eignung hin überprüft und angepasst werden“, leitete Norbert Kohlscheen, Partner beim Institut für Organisationsentwicklung & Systemische Beratung (IOS) in Hamburg und regionaler Repräsentant der Initiative Ludwig-Erhard-Preis, seinen Vortrag zum EFQM-Excellence-Modell 2013 ein. Danach habe es zuletzt „leichte Anpassungen in den Grundkonzepten sowie der RADAR-Matrix“ gegeben. „Auch mit den Änderungen 2013 gibt das Modell Antworten auf alle Fragen nach der nachhaltig erfolgreichen Gestaltung einer Organisation“, so der langjährige Ludwig-Erhard-Preis-(LEP-)Assessor Kohlscheen. Das Modell bezeichnete Kohlscheen als offen. Es könne bestehende Teilführungssysteme und Methoden integrieren und habe dabei sowohl den betriebswirtschaftlichen Erfolg als auch die gesellschaftliche Verpflichtung der Organisationen im Fokus. Zwar beanspruche es keinen wissenschaftlichen Hintergrund, verfüge jedoch über ein Erfahrungswissen von engagierten Mitstreitern aus Spitzenorganisationen über die letzten zwei Jahrzehnte hinweg.

Die jetzigen Änderungen unterstrichen die notwendige Fokussierung auf die Agilität der Organisationen. Die Zyklen würden kürzer, die Frequenz der Änderungen in Technik, Organisation und Umfeld steige – selbst in „alten Industrien“. Wenn heute im Schiffbau die ersten Bleche für den Rumpf gelasert würden, sei die Innenausstattung noch nicht einmal ausspezifiziert. Managementsysteme, aber auch Mitarbeiter, die auf festgeschriebene Regeln ausgerichtet sind, müssten hier langfristig scheitern, meinte der Referent. „Denn um agil zu sein, ist es in einer Organisation notwendig, dass jeder Mitarbeiter weiß, was sein Beitrag zu den strategischen Zielen ist. Nur wer den Weg des Ganzen und das Wa­rum kennt, wird bei jedem Schritt ohne Rückfrage entscheiden können. Das EFQM-Excellence-Modell regt genau diesen Strategiebezug an und kann so eine Stütze für visionäre Führungskräfte sein, die ihre Organisation zu nachhaltigem Erfolg führen wollen“, so Kai-Uwe Behrends, Leiter der DGQ-Landesgeschäftsstelle Nord.

Leiter des Regionalkreises:
Stephan Becker
TÜV Nord Cert GmbH & Co. KG
Große Bahnstr. 31
22525 Hamburg
T 040 8557-2010

Unternehmensinformation

DGQ Deutsche Gesellschaft für Qualität

August-Schanz-Str. 21a
DE 60433 Frankfurt
Tel.: 069 95424-0
Fax: 069 95424-133

Internet:www.dgq.de
E-Mail: info <AT> dgq.de



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