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11.12.2012

Die Target-Falle

Deutschland verpflichtet sich im Rahmen der Euro-Rettungsschirme zu immer größeren Hilfszahlungen. Professor Hans-Werner Sinn hat den Grund für die deutsche Zahlungsbereitschaft entdeckt. Im Target II-System schlummert eine Bedrohung, die die Bundesrepublik teuer zu stehen kommen würde, sollte der Euro scheitern.

Buchcover "Die Target-Falle"

Buchcover "Die Target-Falle"

Deutschland haftet im Rahmen der Euro-Rettungsschirme ESM und EFSF sowie dem der beiden Griechenland-Pakete mittlerweile für mehr als 700 Milliarden Euro. Diese gewaltige Summe verteidigte Angela Merkel einmal mit den Worten "Scheitert der Euro, scheitert Europa". Doch längst verfängt diese Formel nicht mehr so wie in den Anfangstagen der Euro-Krise. Professor Hans-Werner Sinn hat eine andere Begründung gefunden, die mit handfesten finanziellen Interessen der Bundesrepublik zu tun hat. So entdeckte der Chef des IfO-Instituts eine Bedrohung, die Deutschland insgesamt 1,5 Billionen Euro kosten könnte.

In "Die Target-Falle - Gefahren für unser Geld und unsere Kinder" stellt Sinn in einer Sprache, die auch für Nicht-Ökonomen geeignet ist, seine erschütternde Entdeckung dar, die Deutschland, sollte nicht schnell die Notbremse gezogen werden, in eine Haftungsunion zwingen könnte.

Über das Zahlungssystem des Euroraums, das Target II genannt wird, sind mittlerweile mehr als 700 Milliarden Euro Schulden der EZB gegenüber der Bundesbank aufgelaufen - Tendenz steigend. Das Target-System funktioniert über Vorleistungen: Wann immer eine Zahlung aus einem anderen Eurostaat nach Deutschland gemacht wird, zahlt erst die Bundesbank und bekommt das Geld eigentlich über die EZB zurück, die es sich von der nationalen Notenbank des Zahlers holt. Durch die Exportkraft der Bundesrepublik sind viele Zahlungen noch nicht geleistet. Scheitert der Euro, verliert Deutschland dieses Geld. Würde beispielsweise Griechenland die Gemeinschaftswährung aussetzen und die Drachme einführen, würde Deutschland einen Teil dieser Bundesbank-Kredite einbüßen.

Deutschland ist gezwungen, die Zahlungsfähigkeit der anderen Euro-Länder zu gewährleisten - notfalls über weitere Zahlungen über die Rettungsschirme.

Ohne das Buch"Die Target-Falle" kann man die Euro-Krise nicht richtig verstehen. Das Buch schärft das Verständnis für die Politik der Bundesregierung und zeigt, weshalb diese auch um Griechenland kämpft. Zugleich zeigt Sinn aber auch die Gefahren auf, die mit der Politik einhergehen.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie unter www.hanser-fachbuch.de/978-3-446-43353-3

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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