nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
26.09.2017

Zeitarbeiter fehlen fast eine Woche länger

Die Zahl der Leiharbeiter steigt: 4,4 Prozent mehr als 2015. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse hat Leiharbeit jedoch eine höhere Zahl an Krankentagen zur Folge.

Wie die TK berichtet, waren Zeitarbeiter in Deutschland im vergangenen Jahr durchschnittlich 20,3 Tage und damit 5,6 Tage mehr krankgeschrieben als die Beschäftigten der übrigen Branchen mit 14,7 Tagen. Vor allem von psychischen Erkrankungen (3,4 in der Zeitarbeit zu 2,4 Tagen bundesweit) und Muskel-Skelett-Erkrankungen (4,5 zu 2,8 Tagen) sind Zeitarbeiter überdurchschnittlich betroffen, so die Krankenkasse.

Zeitarbeit oft in Jobs mit hohen Fehlzeiten

Der relativ hohe Krankenstand liegt jedoch nicht nur in dem Beschäftigungsverhältnis Zeitarbeit begründet, sondern auch darin, dass die in der Zeitarbeitsbranche vermittelten Tätigkeiten zu einem großen Teil körperlich schwere Arbeiten sind. Viele Zeitarbeiter sind im Lager- und Transportbereich, als Installateure, Monteure oder Hilfsarbeiter tätig, in Berufsfeldern, die erfahrungsgemäß überdurchschnittlich hohe Fehlzeiten aufweisen. Deshalb sei die Diskrepanz zu den Beschäftigten anderer Branchen im Bereich der Muskel-Skelett-Erkrankungen besonders hoch.

Finanzielle Situation belastet

"Die Beschäftigten empfinden vor allem eine Arbeitsplatzunsicherheit und ihre begrenzten beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen als Belastung. Sie leiden unter der teilweise großen Diskrepanz zwischen ihrer fachlichen Qualifikation und dem Aufgabenfeld, in dem sie eingesetzt sind. Viele empfinden ihre Einkommenssituation als belastend. Auch deshalb liegen die psychisch bedingten Fehlzeiten bei Zeitarbeitern höher", erklärt Albrecht Wehner, bei der TK verantwortlich für die Gesundheitsberichterstattung.

Betriebliche Gesundheitsförderung fehlt

Aufgrund der meist kurzen Beschäftigungsdauer von ein paar Monaten greift die betriebliche Gesundheitsförderung bei den Zeitarbeitern kaum. "Deshalb sind hier die Zeitarbeitsfirmen gefordert, Angebote zu machen, die sich den Belastungen widmen, die sich aus der Zeitarbeit ergeben“, so Wehner.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Techniker Krankenkasse

Weiterführende Information
Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

beantwortet Ihre Fragen zum Thema Karriere und Qualitätsmanagement.


Stellen Sie Herrn Weber Ihre Frage!


Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


Interview mit Hans Weber

Tiefgreifender Wandel für Qualitätsmanager

Die QZ befragte den auf QM spezialisierten Personalberater auf der Fachmesse Control 2016 in Stuttgart, auf der sie gemeinsam mit ihm den Karrieretag veranstaltete.

Zum Video