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25.10.2016

Zahl der Überstunden sinkt deutlich

Mit 624.848.000 bezahlten Überstunden leisteten deutsche Arbeitnehmer nach Angaben der Bundesregierung im vergangenen Jahr 45 Prozent weniger Mehrarbeit als noch fünf Jahre zuvor. Die Zahl der unbezahlten Überstunden sank um 19,7 Prozent auf 493.849.000 Stunden.

Die Bundestagsfraktion der Linken wollte wissen, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitsbelastung der Deutschen auswirkt, und brachte mit einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung Erstaunliches zu Tage: Deutsche Arbeitnehmer erbringen heute rund ein Drittel weniger Mehrarbeit als noch 2010.

Arbeitswelt wird flexibler

Arbeitete ein Beschäftigter damals im Schnitt 35,9 bezahlte und unbezahlte Stunden mehr als er laut seinem Arbeitsvertrag musste, so waren es 2015 nur noch 23,1 bezahlte und unbezahlte Überstunden. Dabei halbierte sich die Zahl der bezahlten Mehrarbeitsstunden von 18,1 Stunden annähernd auf 9,4 Stunden. Die Zahl der unbezahlten Überstunden sank von 17,8 auf 13,7 Stunden.

Gleichzeitig stieg die Zahl der Arbeitgeber, die flexible Arbeitszeitmodelle anbieten. Während 2002 Arbeitnehmer lediglich in 22 Prozent der deutschen Betriebe flexibel arbeiten konnten, war dies 2015 schon in 39 Prozent der Unternehmen der Fall.

Weniger Kontrollen für Arbeitsschutz nötig

Die Bundesregierung sieht sich auch immer weniger dazu veranlasst, zu kontrollieren, ob Arbeitgeber das Arbeitsschutzgesetz einhalten. Die Zahl der durchgeführten Kontrollen der Arbeitsschutzbehörden sank von 2005 bis 2015 um gut ein Drittel auf 22045 Betriebsbesuche. Damit geht eine deutliche Abnahme der Personaldecke in den Aufsichtsbehörden einher. Die Zahl der in den bundesweiten Arbeitsschutzbehörden tätigen Staatsdiener sank in den vergangenen zwanzig Jahren von 4452 auf 3319 Beamte.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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