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12.12.2012

Work-Life-Balance in Deutschland ist durchschnittlich

Arbeitsbelastung gestiegen

Fast 60 Prozent der Unternehmen berichten, dass ihre Mitarbeiter häufig unter großem Druck arbeiten. Im internationalen Vergleich haben deutsche Unternehmen außerdem besonders große Schwierigkeiten, Leistungsträger und Nachwuchstalente zu rekrutieren und an das Unternehmen zu binden.

Arbeitsbelastung und Arbeitgeberattraktivität aus Unternehmenssicht; Quelle: Towers Watson Talent Management & Rewards Survey 2012

Arbeitsbelastung und Arbeitgeberattraktivität aus Unternehmenssicht; Quelle: Towers Watson Talent Management & Rewards Survey 2012

Zu diesen Kernaussagen kommt die Towers Watson „Global Talent Management & Rewards Study 2012“, für die die aktuellen Herausforderungen im Vergütungs- und Talentmanagement von insgesamt 1.605 Unternehmen weltweit abgefragt wurden, darunter 36 aus Deutschland. Die Ergebnisse der Studie zur Unternehmenssicht werden zudem durch die „Towers Watson Global Workforce Study 2012“ um die Perspektive der Arbeitnehmer ergänzt.

Stress als wichtiger Grund für Jobwechsel

Weltweit gehen 52 Prozent der Unternehmen davon aus, dass die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter stimmt. In Deutschland liegt dieser Anteil bei gerade einmal bei 31 Prozent. Die hohe Arbeitsbelastung kann auch die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen beschädigen. Unternehmen in Deutschland berichten seltener als Unternehmen weltweit, dass ihre Mitarbeiter sie als guten Arbeitgeber weiterempfehlen. Und aus Mitarbeitersicht zählt die Chance, arbeitsbezogenen Stress zu begrenzen, zu den zehn wichtigsten Gründen für einen Jobwechsel.

Etwa 70 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben Schwierigkeiten, ihre Nachwuchstalente in der Firma zu halten, aber nur 54 Prozent weltweit. Auch Hochschulabsolventen laufen den deutschen Firmen eher davon als Unternehmen im Ausland, wie 34 Prozent der Unternehmen in Deutschland, aber nur 20 Prozent weltweit bestätigen. Top-Performer sowie Mitarbeiter mit erfolgskritischen Fähigkeiten (z. B. fachlich spezialisierte Ingenieure im Anlagenbau) lassen sich offenbar sowohl in Deutschland als auch weltweit in gut der Hälfte der Firmen nur schwer zum Verbleib bewegen.

Rekrutierungsengpass bei Leistungsträgern und Nachwuchstalenten

Noch schwieriger ist es für deutsche Unternehmen, Leistungsträger, talentierte Nachwuchskräfte und Mitarbeiter mit erfolgskritischen Fähigkeiten zu rekrutieren. Während weltweit rund 60 Prozent der Unternehmen von diesbezüglichen Engpässen berichten (bei Mitarbeitern mit erfolgskritischen Fähigkeiten: 70 Prozent), sind es in Deutschland rund 80 Prozent der Unternehmen.

Engpässe zeigen sich auch bei der Rekrutierung von Hochschulabsolventen: Rund ein Drittel der Unternehmen in Deutschland berichten von Schwierigkeiten bei der Gewinnung und Bindung von Hochschulabsolventen (weltweit: rund ein Fünftel der Unternehmen). Deutlich besser schneiden die deutschen Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern für die breite Belegschaft ab: Hier berichten sie deutlich seltener als ihre Wettbewerber im Ausland von Schwierigkeiten.

High Potentials ticken (nicht völlig) anders

High Potentials wünschen sich überdurchschnittlich häufig Karrieremöglichkeiten und herausfordernde Aufgaben. Wenn zudem das Gehalt und das Vertrauen in die Unternehmensleitung stimmen, bleiben sie ihren Unternehmen treu.

Was viele Unternehmen jedoch übersehen: Auch High Potentials suchen – angesichts der volatilen wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre – einen sicheren Arbeitsplatz. In diesem Punkt unterscheiden sie sich kaum vom Rest der Belegschaft.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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