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20.05.2016

Woran Sie einen unproduktiven Chef erkennen

Sie werden für Ihr berufliches Engagement nicht belohnt, Ihre Motivation sinkt, Sie erledigen nur das Nötigste? Das kann auch an Ihrem unproduktiven Chef liegen. An diesen Verhaltensweisen erkennen Sie eine solche Führungskraft.

Falsche Prioritäten

Der Chef kümmert sich nicht um unternehmerische Aufgaben, hat Trends nicht im Blick, reagiert nicht auf Marktveränderungen. Er plant unrealistisch oder gar nicht und beherrscht kein professionelles Projektmanagement.
Die Schlüsselaufgaben sind ihm nicht bewusst. Aufgaben werden zu spät begonnen und dann hektisch „abgearbeitet“. Er setzt die falschen Prioritäten und versinkt im Chaos seines Büroalltags.

Keine Zielorientierung

Der Chef gibt seinen Mitarbeitern keine langfristigen Ziele vor. Meetings werden ohne Gesprächsziel abgehalten und sind nicht lösungsorientiert. Entscheidungen und daraus folgende Handlungsanweisungen werden am Tagesgeschäft ausgerichtet.

Fortwährende Überstunden

Fortwährende Überstunden sind ein sicheres Zeichen dafür, dass der Chef sich und seine Arbeit nicht professionell organisieren kann. Ein Vorgesetzter, der seine Arbeit nicht in acht Stunden schafft, bringt auch in 12 oder 14 Stunden keine besseren Ergebnisse.

Fehlende Work-Life-Balance

Anspannung und Entspannung sind bei einem unproduktiven Chef nicht in Balance. Er betreibt Raubbau an seinen Ressourcen und kann kaum regenerieren. Auch den Bedürfnissen seiner Familie wird er nicht gerecht.

Mangelnde Konzentration

Der Chef bringt eine Aufgabe oder ein Gespräch nicht konzentriert zu Ende. Permanent wird er beispielsweise durch SMS, E-Mails oder Anrufe unterbrochen. Die Zeit der Zeitdiebe ist wertvoller als die des Chefs.

Ständige Erreichbarkeit

Ständige Erreichbarkeit verhindert die notwendige Konzentration auf die eigenen Aufgaben. Wer immer auf Empfang ist, arbeitet lediglich die To-Do-Liste Anderer ab.

Lässiger Führungsstil

Ein unproduktiver Chef zeichnet sich häufig durch einen Laissez-fair Führungsstil aus. Er lässt die Dinge laufen, nimmt wenig Anteil an den Arbeitsabläufen seiner Mitarbeiter und gibt keine oder nur unklare Arbeitsanweisungen.
Die Mitarbeiter sind sich selbst überlassen, ihre Motivation nimmt schnell ab, sie machen nur das Nötigste.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Weiterführende Information
5 Kommentare
  • 24.05.2016 von Lässiger Führungsstil

    Ein allzu lässiger Führungsstil - auch gern bezeichnet als Führung "an der langen Leine" – wird von unfähigen Führungskräften oft auch dazu missbraucht, die eigene Führungsunfähigkeit und Führungsunlust zu verdecken und die eigene Verantwortung an die untergebenen Mitarbeiter zu delegieren ohne ihnen auch die nötigen Befugnisse zur Beeinflussung der gewünschten Ergebnisse mit auf den Weg zu geben. Meist wird das den Mitarbeitern als neue Freiheit verkauft und es wird zusätzlich vermittelt, dass diese Vorgehensweise die Wichtigkeit der einzelnen Person des Mitarbeiters unterstreichen würde. Das klingt für Mitarbeiter nicht selten attraktiv und verführerisch. Viele Mitarbeiter nehmen das Angebot sehr gern an und steigen anfangs nur zu gern in dieses Hamsterrad ein. Die Erkenntnis, missbraucht und manipuliert zu werden, lässt meistens nicht lange auf sich warten. Spätestens wenn die ersten Konflikte auftreten und der betreffende Mitarbeiter feststellt, dass er keine Befugnisse hat, den Konflikt zu lösen und der eigene Vorgesetzte nicht bereit ist, seine Verantwortung als Führungskraft wahrzunehmen, kippt die Motivation der betroffenen Mitarbeiter ins Negative. Der Weg bis zum Sündenbock des Chefs ist häufig kurz, vor allem im Bereich Qualitätsmanagement.
    Meiner Ansicht nach haben Sie die Informationspolitik ineffizienter Führungskräfte nicht berücksichtigt. Informationen werden Mitarbeitern oft überhaupt nicht oder nur fragmental zur Verfügung gestellt. Der Besitz von Informationen wird von ungeeigneten ineffizienten Führungskräften als Machtinstrument eingesetzt, um die „lange Leine“ nach Belieben und oft willkürlich wieder anzuziehen.
    Die Vorgabe von unkonkreten und unscharf formulierten Zielen geht mit dem oben beschriebenen Verhalten meist einher. Denn eine Führungskraft, die ein konkretes Ziel vorgibt, muss auch dazu sagen, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Allein diese konkrete Vorgabe bedeutet wiederum Verantwortung und die Vorgabe des WIE setzt eine gewisse Kompetenz voraus.
    Ich habe sehr oft beobachtet, wie sich die beschriebenen Führungskräfte zurücklehnen, sich mit Nebensächlichkeiten beschäftigen und diese priorisieren und wenn etwas Grundsätzliches schief läuft, die Verantwortung und Konsequenzen an die Mitarbeiter durchreichen. In kleinen und mittelständischen Unternehmen ist dieses Verhalten sogar bei Firmeneigentümern zu beobachten, die zwar gern die Vorzüge und Freiheiten des Unternehmers für sich in Anspruch nehmen, aber wenig bis kein Interesse für die Arbeit ihrer Mitarbeiter aufbringen, weder Erwartungen äußern noch klare Anweisungen oder auch nur Orientierung geben, während Aufträge und Kundenbeziehungen auf dem Spiel stehen.

  • 23.05.2016 von "An diesen neun Verhaltensweisen erkennen Sie eine solche Führungskraft"

    Leider sind im Text nur sieben Verhaltensweisen aufgeführt. Das macht mich umso neugieriger, was die anderen beiden, nicht genannten Verhaltensweisen sein könnten?

  • 23.05.2016 von Autsch

    Wenn ich sehe, dass mindestens einer meiner Mitkommentatoren ein Managementcoach ist, machen mich Ihre Rechtfertigungsversuche um so trauriger. Sie nennen das Übel beim Namen und rechtfertigen das Fehlverhalten auch noch. Wenn eine Organisation mehr Arbeit einkippt als in 8 Std geleistet werden kann, versagt die Organisation. Wenn ein Mitarbeiter/FK das versucht zu kompensieren, versagt auch er.

  • 23.05.2016 von Führungsverhalten

    Auch ich habe da meine Bedenken ob der pauschalen Aussage. Voraussetzung dafür wäre nämlich, dass die Strukturen und Ressourcen so gestaltet sind, dass die Arbeit in der dafür vorgesehenen Zeit möglich ist zu leisten. Da dies aber nicht überall gegeben ist, versuchen FK das durch persönlichen Einsatz auszugleichen.
    Meine Tätigkeit als Coach für Führungskräfte zeigen gerade auf der mittleren Hierarchieebene vielfältige Gründe für diese Situation.

  • 20.05.2016 von Fortwährende Überstunden

    Ich halte Ihre Aussage: "Fortwährende Überstunden sind ein sicheres Zeichen dafür, dass der Chef sich und seine Arbeit nicht professionell organisieren kann" für nicht richtig und auch nicht zielführend. Die Arbeitszeit ist oft eine Frage der Gewohnheit. Meiner Meinung zeichnen sich produktive Führungskräfte vielmehr dadurch aus, dass sie ihren Arbeitstag gut strukturieren und pünktlich sind.

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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