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20.09.2016

Wer ständig erreichbar ist, erholt sich nicht

Es mangelt nicht an Studien über Chefs, die von ihren Mitarbeitern erwarten, auch nach Dienstschluss erreichbar zu sein. Wie sich dies auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Beschäftigten auswirkt, wurde bisher aber kaum untersucht. Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hat nun gemeinsam mit der Universität Halle-Wittenberg Präventionsmöglichkeiten für Gesundheitsschäden erarbeitet.

Von jedem vierten Arbeitnehmer wird erwartet, dass er dienstliche Mails auch am Feierabend beantwortet, oder seinem Chef am Wochenende telefonisch Rede und Antwort steht. Langfristig führt dies dazu, dass sich Mitarbeiter nicht mehr von ihrem Job erholen und während des Schlafs nicht mehr regenerieren können. Zu diesem Ergebnis kommt die gemeinsame Studie „Auswirkungen von ständiger Erreichbarkeit und Präventionsmöglichkeiten“ der iga und der Universität Wittenberg-Halle.

Egal, ob Pflicht oder Kür

Die negativen Folgen der dauerhaften Verfügbarkeit treten dabei unabhängig davon auf, ob Mitarbeiter von sich aus nach Dienstschluss noch für ihre Firma erreichbar sind, oder ob ihr Chef dies angeordnet hat.

Mentale Distanzierung nötig

Die Autoren der Studie erklären dies damit, dass die dauerhafte Verfügbarkeit die Qualität von Erholungsprozessen so einschränkt, dass diese nicht mehr wirken. Außerdem kann Erreichbarkeit dazu führen, dass sich Mitarbeiter von ihrem Job nur ungenügend mental distanzieren und somit nicht abschalten können.

Checkliste zur Erreichbarkeit

Die Verfasser der Studie stellen darüber hinaus dar, wie Arbeitgeber die arbeitsmedizinischen Erkenntnisse zum Thema Erreichbarkeit in ihrem betrieblichen Gesundheitsmanagement und ihrer Führungskultur berücksichtigen können. Eine Checkliste hilft Unternehmern dabei, zu überprüfen, wie mitarbeiterfreundlich sie mit dem Thema Erreichbarkeit umgehen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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