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04.02.2016

Wenig Wertschätzung durch Arbeitgeber

Nur 11 Prozent der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich in ihrem Job ausreichend wertgeschätzt. Die Mehrheit erhält vom Arbeitgeber nicht die Aufmerksamkeit, die sie sich wünschen. Das sagt eine internationale Online-Umfrage unter Nutzern der Jobsuchmaschine Monster.

Die Mehrheit der Befragten (rund 46 Prozent) fühlt sich unzureichend wertgeschätzt. Im internationalen Vergleich klagen etwas weniger, nämlich knapp 40 Prozent über einen Mangel an Wertschätzung. Ebenfalls global betrachtet, liegt die Empfindung der geschenkten Aufmerksamkeit international deutlich höher als in Deutschland – immerhin 21 Prozent der internationalen Arbeitnehmer erfahren genügend Anerkennung am Arbeitsplatz.

Dabei ist eine Arbeitnehmer-Arbeitgeber Beziehung, die auf gegenseitiger Wertschätzung basiert, der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Gerade die jüngeren Mitarbeiter legen Wert auf kontinuierliches Feedback, was auch eine Form der Wertschätzung ist, so ein Ergebnis der Studie.

Wertschätzung = Mitarbeitermotivation

Wertschätzung am Arbeitsplatz beeinflusst das Arbeitsumfeld direkt. Ein angenehmes Umfeld hängt eng mit der Optimierung der Mitarbeitermotivation zusammen – von einer durch Wertschätzung geprägten Atmosphäre profitieren also sowohl der Mitarbeiter als auch das Unternehmen. In der Praxis ist da aus Arbeitnehmersicht auf Seiten der Unternehmer allerdings durchaus noch Luft nach oben – dabei kann es so einfach sein, den Mitarbeitern zu zeigen, wie wichtig ihre Arbeit für das Unternehmen beziehungsweise für einen selbst ist.

Hier einige Tipps, wie Führungskräfte Ihren Mitarbeitern mehr Wertschätzung zeigen können:

  • Aufmerksamkeit schenken: Eine nette Begrüßung, ein ernstgemeintes Lob oder ein aufrechtes Dankeschön ist ein erster Schritt zu einem angenehmen Arbeitsumfeld. Lernen Sie Ihre Mitarbeiter besser kennen, dann klappt das mit dem Lob auch direkt besser.
  • Belohnen: Nur loben reicht vielen Mitarbeitern als Art der Anerkennung nicht aus. Viele Unternehmen praktizieren daher formelle Belohnungen, wie den Mitarbeiter des Monats. Aber auch informelle Belohnungen, die individueller sind, ja sogar kreativ oder witzig sein können, sind ein Anreiz zur Motivation und eine Möglichkeit, Wertschätzung zu zeigen.
  • Keine Standardgeschenke: Schon seit Jahren bekommen alle Frauen ihres Unternehmens zum Geburtstag einen Strauß Blumen? Lassen Sie sich etwas Neues einfallen! Geschenke, die von Herzen kommen, sind persönlicher und bleiben länger in Erinnerung. Zum Anfang reicht vielleicht auch eine persönliche Karte zu den Blumen – nehmen Sie sich diese Zeit.
  • Wort halten: Machen Sie keine falschen Versprechungen. Haben Sie Ihren Mitarbeitern einen neuen Pausenraum zugesichert, sollten Sie dieses Vorhaben auch umsetzen – schieben Sie die Realisierung der Mitarbeiterwünsche nicht unnötig auf. So zeigen Sie, dass Ihnen Ihre Mitarbeiter wichtig sind.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Monster Worldwide Deutschland GmbH

Weiterführende Information
4 Kommentare
  • 06.02.2016 von Wertschätzung durch Arbeitgeber

    Da Papier bekanntlich geduldig ist, stehen oft in den Unternehmensleitlinien diesbezüglich Ansprüche, die nie in die Wirklichkeit umgesetzt werden. Ein Grund könnte sein, dass es keine Mitarbeiterbewertungen von Vorgesetzten gibt. Oft werden Vorgesetzte, die fachlich sehr gut sind, ins kalte Wasser geworfen und sollen nun eine Abt./Hauptabt. leiten, obwohl sie in Menschenführung nicht ausgebildet sind geschweige selbst auf Grund ihres Charakters Menschen führen könnten. Was machen dann die nicht wertgeschätzen Mitarbeiter: entweder sie werden krank (Burnout, etc.) oder sie holen sich ihre Wertschätzung außerhalb der Firma, was den meisten dann auch gelingt, weil man dort ihre Fähigkeiten anerkennt, z. B. Kassenwart oder Vorsitzender eines Sportvereines, Bücher schreiben zum Werkstoff des verarbeitenden Unternehmens, etc. Somit kann der allseits bekannte Spruch: Wenn Firma XY wüsste, was XY weiß (nämlich die Fähigkeiten der Mitarbeiter), wäre XY Weltmeister. Ich glaube auch nicht, dass sich durch die neue ISO 9001 etwas ändern wird, solange sich in den Köpfen der Führung nichts ändert.

  • 05.02.2016 von Führungsverhalten

    Führungsqualität wird leider allzu oft dem Kollegen Zufall überlassen. Keine berufliche Qualifikation und kein Studienfach bereitet darauf vor. Führen geschieht, wenn überhaupt, neben bestimmten Sach- oder Funktionsaufgaben. Eine Zeitressource ist dafür selten vorhanden. Viele der Fortbildungen für Führungskräfte sind wiederum auf Wissensinput ausgerichtet. Das Ergebnis ist eher dürftig. Auch wenn es formelle Instrumente gibt in Betrieben, werden sie auch nur formell genutzt. Die AnwenderInnen der Instrumente (z.B. Mitarbeitergespräch) sind schlecht auf die Entwicklung von Menschen und ihren Potentialen vorbereitet. Wieviel Kompetenz, Energie und zeitl. Aufwand da verlorengeht, würde mich interessieren.

  • 05.02.2016 von Vorgesetzten-Beurteilung

    Es ist symptomatisch, dass es nur in wenigen, der unternehmerischen Excellenz verpflichteten Unternehmen Beurteilungen des Führungsverhaltens durch die Mitarbeiter gibt!

  • 05.02.2016 von Wertschätzung = Mitarbeitermotivation

    Unternehmen thematisieren eine auf Gegenseitigkeit basierende Wertschätzung - ohne Frage ist das so! Auch sind diese Ansprüche häufig fest in den Unternehmensleitlinien verankert. Und, danach gefragt, wird auch stetig und glaubhaft versichert, dies zu seinen persönlichen Ambitionen zu zählen. Leider aber greift die Umsetzung dessen in der Realität oft viel zu kurz.

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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