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05.08.2014

Wenig Anerkennung: Führungskräfte müssen Loben lernen

Mitarbeiter und Führungskräfte beklagen geringe Wertschätzung. Doch warum wird in deutschen Führungsetagen so wenig gelobt? Eine Studie gibt die Antworten.

Führungskräfte loben zu selten. Grafik: forum! Mainz

Für mehr als die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer ist Lob im Job ein Fremdwort. Der Geiz mit der Anerkennung trifft dabei nicht nur den „einfachen“ Mitarbeiter – auch unter den Führungskräften selbst herrscht das Motto „Nicht gemotzt ist genug gelobt“. Die Team- und Abteilungsleiter sind dabei am schlechtesten dran, diese sogenannten Sandwich-Führungskräfte bekommen am wenigsten Lob ab.

Verpöntes Lob

Viele Menschen tun sich schwer damit, anderen ein Lob auszusprechen. Warum? „Weil wir es nie gelernt haben – oder man es uns ausgetrieben hat“, sagt Anita Saathoff, Senior Beraterin und Bereichsleiterin Mitarbeitermotivation beim Forum Mainz. „Jeder kennt den Satz ‚Eigenlob stinkt’.“ Hinzu kommt unsere Gesellschaft, in der Leistung als Norm vorausgesetzt wird – “und wer die Norm erfüllt, wird nicht gelobt”, so Saathoff.

Das bekommen auch die Führungskräfte zu spüren. Weil sie selbst keine Anerkennung erfahren, geben sie auch keine Anerkennung an ihre Mitarbeiter weiter. Die Folge ist eine Abwärtsspirale hin zu Demotivation und Frust.

Lob im Job ist wichtig

Untersuchungen belegen, dass Lob die Ausschüttung von Glückshormonen auslöst. “Wenn wir gelobt werden, fühlen wir uns gut und voller Energie. Wir haben das Gefühl, dass unsere Arbeit und unser Einsatz einen Sinn haben”, weiß Saathoff. Auch das Gefühl der Zugehörigkeit zum Betrieb werde durch Lob verstärkt. Erwiesen sei auch, dass durch Lob das Hormon Dopamin freigesetzt wird, welches unsere Leistungsfähigkeit steigert. Mehr Lob, mehr Leistung und Motivation, mehr Grund für noch mehr Lob.

Saathoff empfiehlt: “Führungskräfte müssen das Loben wieder lernen”. Doch nicht als eine Technik. Stattdessen sollten sie lernen, sich selbst und ihre Leistungen einzuschätzen und zu loben. “Eine Führungskraft kann nur dann Wertschätzung vermitteln, wenn ihr eigenes Bedürfnis nach Wertschätzung erfüllt ist, wenn sie sich selbst ein Lob aussprechen kann. Glaubwürdiges Loben ist eine Frage der Haltung, nicht der Technik”.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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