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12.12.2019

Weibliche Führungskräfte achten mehr auf Nachhaltigkeit

Entscheidender persönlicher Motivationsfaktor für weibliche Führungskräfte ist der langfristige Erfolg ihres Unternehmens. Dies geben 34 Prozent der weltweit befragten weiblichen Führungskräfte im diesjährigen KPMG Global Female Leaders Outlook (GFLO) an. Ein weiteres Drittel (33 Prozent) motiviert der Gedanke, durch das eigene unternehmerische Handeln ein bleibendes Ergebnis zu hinterlassen.

Die wirtschaftlichen Wachstumserwartungen der Global Female Leaders sind insgesamt zurückhaltender als im letzten Jahr. Mehr als die Hälfte der Befragten (59 Prozent) reagiert auf diese Herausforderungen mit der klaren Fokussierung auf organisches Wachstum.

Erwartungen der Kunden sind Kompass für Entscheidungen

Von den Top-Managerinnen sehen es 80 Prozent als persönliche Aufgabe an, die Wertvorstellungen ihrer Kunden in Bezug auf Umwelt, soziales Engagement und Unternehmensführung in den eigenen Unternehmensleitlinien abzubilden und die Einhaltung der Vorgaben im Unternehmen sicherzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen die weiblichen Führungskräfte auf technische, datenbasierte Analysen. Solche Analysen haben den meisten Befragten nach eigenen Angaben geholfen, ihr Kundenverständnis signifikant zu verbessern (82 Prozent).

Mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) sehen Informationssicherheit als kritischen Erfolgsfaktor für ihr Unternehmen. Für 78 Prozent der Global Female Leaders ist der Schutz der Kundendaten eine der wichtigsten Aufgaben in ihrer Rolle als Führungskraft.

Fokus auf Agilität und Innovation

Für acht von zehn der Top-Managerinnen weltweit ist Agilität ein besonders wichtiger Faktor, um das Überleben des eigenen Unternehmens zu sichern. Global Female Leaders setzen auf die Früherkennung von Marktimpulsen, um schnell auf die Änderungen von Kundenwünschen zu reagieren.
Die weitaus größere Herausforderung sehen weibliche Führungskräfte darin, die innovativen Kräfte im Unternehmen zu mobilisieren. Beinahe geschlossen geben die Befragten an, dass die Innovationsprozesse und deren Umsetzung im Unternehmen in den nächsten drei Jahren verbessert werden müssen (96 Prozent). Einig sind sich die Top-Managerinnen auch in der Forderung nach einer Unternehmenskultur, die die Mitarbeiter am Innovationsprozess beteiligt und sie vor negativen Konsequenzen bei Fehlschlägen schützt. Beinahe alle Befragten wünschen sich einen solchen Umgang mit Innovation (89 Prozent). Aber nur jede Fünfte bescheinigt dem eigenen Unternehmen, über eine „Celebrate Fail“- Kultur zu verfügen.

Vertrauen in neue Technologien und in die Mitarbeiter

Disruptive Technologien bieten mehr Chancen als Risiken. Davon sind 71 Prozent der Top-Managerinnen überzeugt. Besonders im Bereich von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz sehen weibliche Führungskräfte großes Potenzial. Beinahe zwei Drittel (62 Prozent) geben an, dass in ihrem Unternehmen bereits KI-Anwendungen zum Einsatz kommen oder sich zumindest in der Testphase befinden.

Dabei sind die Mitarbeiter für die Global Female Leaders ebenso wichtig wie der Einsatz neuer Technologien. Der Großteil der Befragten (72 Prozent) geht deshalb auch von steigenden oder zumindest gleichbleibenden Mitarbeiterzahlen aus und setzt den Fokus auf Kompetenzzuwachs. Allerdings erwarten 70 Prozent, dass es zunehmend schwieriger wird, auch zukünftig genügend zum Unternehmen passende Mitarbeiter zu finden.

Kulturwandel vorantreiben

Die größte Herausforderung ist jedoch nach wie vor im kulturellen Wandel zu sehen. Um den nächsten Schritt auf dem Weg zur Geschlechtergleichheit zu gehen, sehen daher die meisten Befragten (67 Prozent) an erster Stelle die Unternehmen in der Pflicht, den Kulturwandel voranzutreiben. Nur jede fünfte Top-Managerin geht davon aus, dass politische Vorgaben (z.B. Quoten) der richtige Weg sind.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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