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12.11.2005

Viele Ingenieure spezialisieren sich zu stark

Aufgrund zu spezifischer Fortbildungen sinkt die Qualifikation vieler Ingenieure schon im Alter von 40 Jahren. Der steigende Erfahrungsschatz kann diesen Mangel nicht kompensieren. Die Folge: Obwohl in Deutschland rund 60.000 Ingenieure Arbeit suchen,klagen viele Unternehmen immer stärker über Fachkräftemangel. Die Hälfte aller arbeitslosen Ingenieure ist älter als 45 Jahre. Eine Studie der TÜV Rheinland Group analysiert deshalb den Zusammenhang zwischen Weiterbildung und der Karriere von Ingenieuren jenseits der 40. Befragt wurden 203 Personalverantwortliche und 349 Ingenieure. Die Ingenieure waren alle älter als 40 Jahre, 44 Prozent davon waren arbeitslos.

Die Untersuchung ergab: Personalverantwortliche vermissen bei älteren Ingenieuren vor allem Fachwissen in angrenzenden wissenschaftlichen Disziplinen, Prozesswissen sowie Team- und Veränderungsfähigkeit. Gerade diese Kompetenzen sind bei einem Arbeitsplatzwechsel sowie bei strukturellen Veränderungen in einem Unternehmen jedoch besonders gefragt.

Die befragten Arbeitnehmer sehen ihre Wettbewerbsvorteile im Vergleich zu jüngeren Ingenieuren vor allem in ihrer praktischen Erfahrung und ihrer Arbeitseffizienz. Die Personalverantwortlichen teilen diese Einschätzung nur bedingt. Sie beurteilen die Erfahrung und Arbeitseffizienz der im eigenen Betrieb beschäftigten Ingenieure positiv. Diese Kompetenzen schätzen Sie allerdings bei arbeitslosen Ingenieuren deutlich geringer ein. Eine mögliche Erklärung: Jede neue Stelle erfordert spezifische Erfahrungen, die häufig nicht übertragbar sind.

In vielen Unternehmen gibt es eine systematische Personalentwicklung für Ingenieure, die sich auf eine Führungsposition vorbereiten. Für die Fachkräfte, die keine Führungsposition anstreben, fehlt dagegen meist ein
Weiterbildungskonzept. Außerdem sinkt der Umfang der Weiterbildung
bei den Fachkräften im Laufe der beruflichen Biografie kontinuierlich, der Inhalt der Seminare reduziert sich vielfach auf aktuell relevante Fragestellungen.

Die Studie der TÜV Rheinland Group zeigt keine Unterschiede im Umfang der Weiterbildung der angestellten und der arbeitslosen Ingenieure. Es gibt allerdings Differenzen in der Art der Weiterbildung. Angestellte Ingenieure genossen meist Fortbildungen mit einem breiteren Themenspektrum als ihre arbeitslosen Berufskollegen. Sie wurden zudem häufiger für künftige und nicht nur für aktuelle Aufgaben qualifiziert. Insofern erhöht das Fehlen einer breit angelegten, über die engen Fachgrenzen hinaus reichenden
Weiterbildung das Risiko, arbeitslos zu werden.


Petra Weber, Redaktion QM-InfoCenter
newsredaktion <AT> qm-infocenter.de

TÜV Rheinland Group www.tuv.com

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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