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22.09.2010

VDE-Ingenieurstudie 2010: Ingenieurlücke steigt

Exzellente Karrierechancen, drastischer Demografieknick

Der Elektro- und IT-Anteil an der Wertschöpfung wächst, die Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften steigt – auch außerhalb der Elektro- und IT-Branche. Dadurch eröffnen sich jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren in der Elektro- und Informationstechnik vielfältige faszinierende Tätigkeitsfelder und ein krisenfester Beruf mit attraktiven Verdienst- und Karrierechancen.

Dennoch ergreifen immer noch zu wenige Jugendliche und insbesondere zu wenige Frauen das Studium der Elektrotechnik. Zu geringe Studienanfänger- und Absolventenzahlen und eine hohe Abbrecherquote bei gleichzeitig steigendem Ersatz- und Zusatzbedarf werden spätestens 2020 zu einer drastischen Ingenieurlücke in der Elektro- und Informationstechnik führen. Zu diesem Ergebnis kommt die VDE-Ingenieurstudie 2010.

Auf dem Arbeitsmarkt für Elektroingenieure herrscht praktisch Vollbeschäftigung. Die Arbeitslosenquote blieb auch im vergangenen Krisenjahr mit unter drei Prozent deutlich unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote und wird nach VDE-Prognosen bald wieder auf unter zwei Prozent sinken. Besonders gesucht sind nach wie vor Elektroingenieure im Bereich Engineering/Projektierung und Forschung/Entwicklung. Die größten Zuwächse bei der Nachfrage sind nach dem Adecco Stellenindex 2010 gegenüber dem Vorjahr in den Bereichen IT-Dienstleistungen (82 Prozent mehr Stellenanzeigen) und Produktion (plus 34 Prozent) zu verorten.

Für 2010 rechnet der VDE mit einem Gesamtbedarf an Elektroingenieuren von circa 12.000, während die Zahl der Hochschulabsolventen auf unter 9.000 geschätzt wird. Der demografische Wandel wird gegen 2020 nach VDE-Berechnungen die Lücke von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt für Elektroingenieure weiter vergrößern. Die Zahl der Hochschulabsolventen wird bis 2020 um elf Prozent sinken, die Zahl der aus dem Berufsleben ausscheidenden Ingenieure dagegen um 22 Prozent steigen.

Aus VDE-Sicht stehen Deutschland und Europa vor wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft des gesamten Wirtschaftsraumes. Einerseits eröffnet die gegenwärtige Technologieposition die Chance, die Schubkraft der Elektro- und Informationstechnik mit intelligenten Verbindungen aus Technologie und industrieller Anwendung für die großen Leitmärkte der Zukunft zu nutzen. Dazu bedarf es aber des Wissens und Könnens von Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik von hoher Qualität und in ausreichender Quantität.

Die komplette Studie kann beim VDE bestellt werden.

VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. www.vde.de

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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