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12.04.2019

Urteil: Keine Kündigung wegen Home-Office-Verweigerung

Die Arbeit im Home Office darf nicht ohne Zustimmung des Arbeitnehmers angeordnet werden, so ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin.

Ein Arbeitgeber hat grundsätzlich ein Weisungsrecht bezüglich des Arbeitsortes seiner Arbeitnehmer. Er darf seine Mitarbeiter jedoch nicht gegen ihren Willen ins Home Office verbannen. Das hat das Landesarbeitsgericht in Berlin entschieden.

Home-Office-Angebot abgelehnt

Der Fall: Die Betriebsstätte des klagenden Ingenieurs war geschlossen worden, daher bot das Unternehmen dem Kläger an, seine Arbeit im Home Office zu erledigen. Eine Regelung zur Änderung des Arbeitsortes enthielt sein Arbeitsvertrag nicht.

Da der Mitarbeiter damit nicht einverstanden war, kündigte ihm sein Arbeitgeber wegen beharrlicher Arbeitsverweigerung.

Keine Arbeitsverweigerung

Die Richter urteilten, dass keine beharrliche Arbeitsverweigerung vorliegt, wenn ein Mitarbeiter einen Telearbeitsplatz ablehnt.

Ein Arbeitnehmer ist arbeitsvertraglich nicht verpflichtet, im Home Office zu arbeiten, da sich die Arbeitsumstände dort erheblich von denen in einer regulären Arbeitsstätte unterscheiden.

Eine aus diesem Grund ausgesprochene Kündigung ist daher unwirksam (Az. 17 Sa 562/18). Damit schlossen sich die Richter des LAG denen der Vorinstanz an.

Einseitige Rücknahme von Home Office ebenfalls nicht erlaubt

Das LAG Düsseldorf hatte in einem genau umgekehrt gelagerten Fall übrigens ebenfalls für den Arbeitnehmer entschieden: Eine einmal erteilte Erlaubnis für die Arbeit im Home Office kann nicht einseitig vom Arbeitgeber beendet werden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

LAG Berlin-Brandenburg

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