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15.02.2018

Unfaires Verhalten von Chefs senkt Produktivität der Mitarbeiter

Was eigentlich logisch klingt, wurde nun auch im Experiment belegt: Wenn Arbeitgeber und Führungskräfte ihre Mitarbeiter unfair behandeln, leidet die Produktivität der betroffenen Personen.

Für das Experiment richteten die Forscher ein Call Center mit 195 Mitarbeitern ein und setzten diese bewusst und gezielt unter Druck. Das Fazit: Nicht nur die Mitarbeiter, die unter Druck gesetzt wurden, auch auf die nicht direkt involvierten Mitarbeiter hatte das Verhalten der Vorgesetzten Auswirkungen.

Auch Kollegen leiden mit unfair Behandelten

Wie das Feldexperiment zeigte, zeigen auch die Kollegen derer, die unfair behandelt werden, deutliche Leistungseinbußen in der Performance. Im Schnitt sank deren Produktivität um zwölf Prozent.

Als "Experimentier-Anordnung" wurde von den Forschern des Max-Planck-Instituts ein Call Center mit 195 Mitarbeitern eingerichtet. Anfangs war alles noch in Ordnung: Durchschnittliches Gehalt, flexible Arbeitszeiten, eine gute Atmosphäre und überschaubarer Leistungsdruck. Am zweiten Arbeitstag wurde den Mitarbeitern kommuniziert, dass ein Fünftel des Personals aus Kostengründen abgebaut werden müsse.

12 Prozent Produktivitätsverlust

In Folge dessen sank die Produktivität der nicht direkt betroffenen vier Fünftel um zwölf Prozent. Das entspricht in etwa dem Produktivitätsverlust, den direkt betroffene Mitarbeiter etwa bei einer angekündigten Kürzung ihrer Bezüge aufweisen.

Desweiteren stellten die Forscher auch qualitative Abstriche im Output der verbliebenen Mitarbeiter fest.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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