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10.02.2015

Umstrukturierung stresst auch Führungskräfte

Reorganisation und Veränderungsprozesse bedingen oft Ängste. Ständiger Wandel schadet sogar der Gesundheit. Das gilt nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für das Führungspersonal.

Restrukturierungen stressen Vorgesetzte, Grafik: Hans Böckler Stiftung

Restrukturierungen stressen Vorgesetzte, Grafik: Hans Böckler Stiftung

Besonders Führungskräfte, die nicht selbst entscheiden können, sondern umsetzen müssen, was andere beschlossen haben, leiden unter Umstrukturierungen. 39,1 Prozent der Führungskräfte in„Veränderungsprozessen“ fühlen sich „stark erschöpft“. Das haben Untersuchungen von Bernd Kriegesmann und Thomas Kley vom Institut für angewandte Innovationsforschung der Universität Bochum ergeben.

Doppelte Belastung der Führungskräfte

„Change“ ist oft das Schlagwort in Unternehmen, wenn es um schlanke und effiziente Prozesse geht. Führungskräfte seien hier besonders belastet, so Kriegesmann und Kley. Der Grund: Sie müssen Umstrukturierungsaufgaben zusätzlich zum normalen Tagesgeschäft erledigen. Zudem sei es ihre Aufgabe, ihren Mitarbeitern die Veränderungen „zu verkaufen“. Doch nicht nur die Führungskräfte selbst leiden gesundheitlich: Ihr Verhalten prägt auch die Arbeitsbedingungen der übrigen Beschäftigten. Wer sich ständig selbst überfordert und krank fühlt, übersieht leicht die Überlastung seiner.Mitarbeiter.

Risiko für gesundheitliche Folgen

Nur ein Viertel der Befragten bewegt sich laut der Studie im „grünen Bereich“. Gut die Hälfte zeigt Anzeichen von „moderater Erschöpfung“. 23 Prozent sind stark erschöpft. Bei ihnen sind die Symptome – Müdigkeit, Energiemangel, Reizbarkeit, Ohnmachtsgefühle und Hoffnungslosigkeit – so deutlich ausgeprägt, dass damit beispielsweise ein erhöhtes Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko einhergeht.

Zwar neigten Führungskräfte ohnehin dazu, sich zu überarbeiten, einige Belastungsfaktoren stünden aber in einem erkennbaren Zusammenhang zu Change-Prozessen. Je nach Rolle der Führungskraft seien die gesundheitlichen Konsequenzen mehr oder weniger ausgeprägt: Führungskräfte, die sich selbst als Initiator und „Impulsgeber“ sehen, sind laut der Studie seltener erschöpft als solche, die nur die Vorgaben anderer umsetzen. Am meisten gestresst und frustriert sind „Passiv Betroffene“, die gar keine Einflussmöglichkeit auf die Prozesse haben. Sie sehen sich vor vollendete Tatsachen gestellt oder ihnen sind die Projektziele unklar.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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