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02.03.2015

Top-Manager mit zwei Gesichtern

Eine Studie stellt Top-Managern schlechte Noten aus: Zwar repräsentieren sie nach Meinung der Mitarbeiter ihr Unternehmen gut nach außen, doch intern zeigen sie ihr anderes Gesicht.

Gute Arbeit - das bescheinigen deutsche Arbeitnehmer ihren obersten Chefs in puncto Außendarstellung. 60 Prozent von ihnen sind der Meinung, dass es dem Top-Management in ihrem Unternehmen gelinge, ein positives Bild der Organisation nach außen zu tragen. Geht es aber um die Frage, wie sie die Mitarbeiterführung ihrer Top-Manager einschätzen, zeichnen die Befragten ein anderes Bild ihrer Chefetage: Nur jeder Zweite ist der Meinung, die Geschäftsleitung kontrolliere im Umgang mit Mitarbeitern ihre Emotionen und bewahre Ruhe. Ebenfalls nur jeder zweite bestätigt, dass ihre Führungsriege kulturelle und individuelle Unterschiede genügend beachte.

Zu wenig Flexibilität und Effizienz

Die Kritikpunkte im Detail: Weniger als die Hälfte der Befragten bescheinigt den Mitgliedern ihrer Geschäftsleitung, flexibel an neue Herausforderungen heranzugehen. Die Hälfte der Befragten findet zudem, dass die obersten Führungskräfte nicht effizient genug arbeiten. Aber auch die direkten Vorgesetzten kommen nicht besser weg – ihnen bescheinigt ebenfalls nur jeder Zweite Effizienz.

Wenig Wertschätzung, wenig Motivation

Kritik üben die Arbeitnehmer vor allem an der Entwicklungs- und Motivationsarbeit ihrer Führungskräfte: 60 Prozent wünschen sich, dass ihr Chef sie mehr bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstütze. Zudem glaubt nur ein knappes Drittel, dass Gespräche mit dem Vorgesetzten ihre Entwicklung bisher wirkungsvoll vorangebracht hätten. Ebenso wenige bezeichnen zudem die Entscheidungen ihres Vorgesetzten in puncto leistungsgerechte Vergütung als fair, und nur jeder Zweite findet, sein Vorgesetzter erkenne gute Arbeit häufig an.

Diese Negativpunkte wirken sich laut Studie auf das Engagement der Mitarbeiter aus: 47 Prozent der befragten Arbeitnehmer geben an, lediglich Dienst nach Vorschrift zu leisten beziehungsweise die eigene Potenziale ungenutzt zu lassen.

Über die Studie

Die jährliche Studie "Global Workforce Study" wurde von der Unternehmensberatung Towers Watson zum sechsten Mal durchgeführt. Für die aktuelle Auflage wurden mehr als 32.000 Arbeitnehmer in 26 Ländern befragt, davon über 1.000 in Deutschland.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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