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09.11.2018

Stress lass nach!

Mittelständische Unternehmen in Deutschland ignorieren mehrheitlich gesetzliche Vorschriften zur Stress- und Burnout-Prävention. Nur in rund vier von zehn Firmen erfolgt die im Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebene psychische Gefährdungsbeurteilung, die stressbedingte Erkrankungen und Ausfälle verhindern soll.

So lautet ein erstes Ergebnis aus dem Dekra Arbeitssicherheitsreport 2018/2019, der Ende 2018 erscheinen wird. Für die Untersuchung wurden insgesamt 300 zufällig ausgewählte Entscheider im Personalbereich oder Arbeitsschutz in KMU befragt. Ein wesentliches Thema der repräsentativen Studie ist die Gefährdungsbeurteilung, die im deutschen Arbeitsschutzrecht das zentrale Element darstellt.

Gefährdungsbeurteilung

Seit 2013 schreibt das Arbeitsschutzgesetz vor, dass Arbeitgeber auch die psychischen Gefährdungen der Beschäftigten am Arbeitsplatz systematisch beurteilen müssen. Falls erforderlich, muss der Arbeitgeber Maßnahmen gegen krankmachenden Stress am Arbeitsplatz einleiten.

„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass viele Mittelständler auch nach fünf Jahren noch nicht wissen, wie sie mit dem Thema umgehen sollen“, sagt Dr. Karin Müller, Leiterin des Bereichs Mensch & Gesundheit bei Dekra. „Dabei existieren Lösungen, um die psychische Gefährdungsbeurteilung gesetzeskonform und wirksam durchzuführen. Gefragt sind Verfahren, die aufzeigen, wie es der Belegschaft wirklich geht und welcher Stress tatsächlich krank macht.“

DIN EN ISO 10075

Mit dem Thema psychische Arbeitsbelastung beschäftigt sich auch die internationale Normenreihe DIN EN ISO 10075. Ihr Ziel ist es, Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Belastungen minimiert werden.

Teil 2 der Norm „Ergonomische Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung – Gestaltungsgrundsätze“ wird jetzt aktualisiert. Hier geht es um Maßnahmen, wie sich psychische Belastungen vermeiden oder verringern lassen. DIN sucht dazu Experten, die in einem Workshop ermitteln sollen, welche Normeninhalte zu überarbeiten sind.

Der Workshop findet am 11. Dezember 2018 bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) statt. Teilnehmen können Experten aus Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften, Arbeitsschutz, Industrie, öffentliche Hand, Wissenschaft, Beratungsunternehmen und Normung, die sich mit psychischer Belastung und Beanspruchung befassen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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