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14.06.2016

Stress: Chefs sind schlechte Vorbilder

Neun von zehn Arbeitnehmern fühlen sich im Job gestresst. 60 Prozent machen noch nicht einmal eine Mittags- oder Erholungspause. Meist leben Chefs dies vor.

86 Prozent der Berufstätigen leiden der Studie “Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016″ zufolge unter Stressfaktoren am Arbeitsplatz. Zu schaffen machen den Befragten ständiger Termindruck (38 Prozent), ein schlechtes Arbeitsklima (37 Prozent) und emotionaler Stress (36 Prozent). Überstunden empfindet jeder dritte Arbeitnehmer als große Belastung. Drei von zehn Befragten beklagen eine ständige Erreichbarkeit oder Rufbereitschaften auch nach Feierabend.

Vorgesetzte leben Stress vor

Die Spirale des Drucks werde häufig von der Führungsebene in Gang gesetzt, wie die Studie der pronova BKK nahelegt: Mehr als drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer sehen in ihren direkten Vorgesetzten kein Vorbild, wenn es um gesundheitsbewusstes Arbeiten geht (78 Prozent). “Das setzt viele Angestellte unter Zugzwang”, sagt Gerd Herold, Arbeitsmediziner der pronova-BKK. So nehmen sich beispielsweise nur vier von zehn Angestellten jeden Tag die Zeit für eine Mittags- oder Erholungspause.

Jeder Dritte bespricht in Pausen Dienstliches

Fast jeder Dritte verlässt seinen Arbeitsplatz im Laufe des Tages häufig nicht ein einziges Mal (31 Prozent). “Pausen im Arbeitsalltag sind zum Auftanken und Abschalten immens wichtig”, sagt Herold. Zwar seien sich sowohl Arbeitnehmer als auch die Unternehmen der großen Bedeutung von Pausen bewusst. “Wenn aber die Vorgesetzten nicht mit gutem Beispiel vorangehen, setzt sich eine gesunde Pausenkultur nicht durch.”

Wobei nicht jede Arbeitspause auch zu Erholung führt, wie die Studienautoren betonen. Die Studie zeige, dass ein Drittel der Arbeitnehmer Pausen nutzt, um parallel Dienstliches zu besprechen (32 Prozent). Noch mehr verbringen sie mit privaten Erledigungen wie Einkaufen, Kleidung zur Reinigung bringen oder Termine organisieren (39 Prozent). “Diese Dinge tragen nicht zur Erholung bei und sollten daher nicht die Regel sein. Führungskräfte wie Angestellte müssen sich in Pausen auch ganz bewusst Zeit für Entspannung nehmen”, so Gerd Herold.

Junge Arbeitnehmer besonders oft betroffen

Überdurchschnittlich betroffen sind junge Arbeitnehmer im Alter von 18 bis 39 Jahren. In diesen Altersgruppen fühlen sich 91 Prozent vom Job stark belastet. “Diese jungen Generationen sind von der Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt besonders stark betroffen”, so Herold. “Gleichzeitig ist der Job für sie besonders identitätsstiftend, so dass sie vollen Einsatz bringen wollen und dabei die eigenen Belastungsgrenzen häufig zu spät erkennen.“

Körperliche Probleme als Folge

Der Stress auf der Arbeit wirkt sich bei vielen Arbeitnehmern auch körperlich aus. Mehr als zwei Drittel klagen beispielsweise über Verspannungen im Nacken (67 Prozent). Unter Rückenschmerzen leidet mit 63 Prozent ebenfalls die Mehrheit der Arbeitnehmer. Von Schmerzen in Schultern, Armen oder Händen berichtet jeder Zweite (51 Prozent). Als weitere arbeitsbedingte Beschwerden der Deutschen nennt die Studie Kopfschmerzen, Unruhe und Nervosität, Schlafstörungen und schlussendlich auch Depressionen und Burnout.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

h&z Unternehmensberatung AG

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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