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08.03.2019

Behindert Recht auf Home Office unsere Produktivität?

Ein Recht auf Heimarbeit ersetzt laut IfaA nicht die betrieblichen und menschlichen Bedürfnisse nach Flexibilität. Eine gesetzliche Regelung, an der das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aktuell arbeitet, werde keine Einstellungen ändern oder Vertrauen erzwingen können.

Trotz der Flexibilitätsbemühungen wird es weiterhin Arbeitstätigkeiten geben, die niemals außerhalb des Unternehmens erledigt werden können. Das sagt Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

In den Unternehmen müsse genau geprüft werden, für welche Tätigkeiten Home Office zum Tragen komme. Selbst bei Büroarbeit sei es nicht immer möglich, Home Office umzusetzen. Bestimmte Strukturen oder Aufgaben erlaubten dies nicht durchweg. Dann sei Anwesenheit im Unternehmen Pflicht und eine gesetzliche Regelung für alle betriebsschädlich..

Mobile Arbeit 4.0 ist das Ziel

„Mobile Arbeit ist eine wichtige positive Errungenschaft der Arbeitswelt 4.0. Diese Flexibilität ist mehr als Home Office. Denn viele Beschäftigte arbeiten nicht nur von zuhause, sondern auch unterwegs in der Bahn, im Hotel oder gar vom Kaffee aus,“ erläutert Stowasser. „Wollen Beschäftigte zudem, dass der Betrieb prüft, wo gearbeitet wird und wie er zuhause arbeitet? Denn wenn man dieses Recht einräumt, müssen Betriebe auch den Arbeitsschutz zuhause berücksichtigen und prüfen.“

Mobile Arbeit basiert aus Sicht des Instituts auf der „doppelten Freiwilligkeit“, das heißt beide – sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer einigen sich auf die „Spielregeln“ und finden im allgemeinen betriebsspezifische Lösungen.

Potenzial nicht ausgeschöpft

Studien und betriebliche Beispiele zeigen, dass jetzt schon nicht alle Beschäftigten, die mobil arbeiten könnten, dies auch wollen. Das heißt umgekehrt natürlich nicht, dass das gesamte Potenzial mobiler Arbeit schon ausgeschöpft ist. Daran wird auch ein „Recht auf Home Office“ nichts ändern.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IfaA)

Weiterführende Information
3 Kommentare
  • 11.03.2019 von In der Vielfältigkeit der Arbeit kommt es darauf an, was das Gesetz erreichen will

    Die Arbeitswelt ist heute in Deutschland sehr vielfältig. Bei der Heimarbeit denken nur wenige an Näherinnen, die zu Hause arbeiten. Viele denken an Angestellte, die am Laptop arbeiten. Es ist sehr einleuchtend, dass man denen, bei denen es technisch möglich ist und bei denen keine physischen, toxischen oder andere Arbeitsplatzsicherheitsgefährdungen dagegen stehen, Heimarbeit rechtlich ermöglichen will. Wichtig ist in dieser Diskussion, dass die Sorge um die Arbeitssicherheit sich den sich wandelnden Arbeitsplatzgegebenheiten anpasst. Es ist absurd, wenn sich Büroangestellte mit Arbeitsplatzsicherheitsunterweisungen auseinandersetzen müssen, die krampfhaft versuchen, Gefahren aus der Produktion auf einen Büroarbeitsplatz zu übertragen. Erst wenn man an dieser Stelle im Verständnis weiter gekommen ist, werden die Unterscheidungen zwischen "Heimarbeitsplatz" und "Mobiles Arbeiten" auf wirklich relevante Aspekte des heutigen Arbeitslebens gelenkt (z. B. Recht auf Nicht-Bereitschaft, wenn gewünscht).
    Man stelle sich vor, wenn in Zukunft ein großer Teil von Arbeitskräften nicht mehr klassisch bei einem Unternehmen angestellt sind, sondern als Freiberufler projektartig Arbeiten übernehmen. Diese Gruppe von Arbeitskräften wird sich durch privat selbst ausgewählte Arbeitsserviceorganisationen den Arbeitsplatz, die Vertrags- und Steuerabrechnungen, ihre eigene Aus- und Fortbildung organisieren lassen. Muss sich der Gesetzgeber nicht auch um diese Gruppe von Arbeitskräften kümmern, wenn sie innerhalb der nächsten 10 Jahre vielleicht schon 1/3 der "Lohnarbeiter" ausmachen werden?

  • 11.03.2019 von Mobilarbeit

    Wo sinnvoll möglich ist Mobilarbeit eine echte Bereicherung. Wer schon an der Stempeluhr aufhört über seine Aufgaben und die damit verbundene Arbeit nachzudenken oder das Modell als zusätzlichen Urlaub ansieht, für den ist es nichts. Doch wer in fast allen Lebenslagen Querverbindungen zur Verbesserung seiner Arbeitswelt aufbaut, aufrecht mit der Verantwortung gegenüber dem Arbeitgeber umgeht, hat mit der Mobilarbeit eine wirklich gute Arbeits-Möglichkeit bekommen.
    Flexibel einsetzbar, wenn der Weg zur Arbeit mal nicht möglich ist, Kinder krank sind, Arzt- oder Behördenbesuche anstehen ist dies Arbeitsmodell sehr gut geeignet. Aspekte wie die Entlastung des öffentlichen Nahverkehrs und damit der Umwelt treten auch immer stärker in den Vordergrund.
    Durch die „neuen Arbeitswelten“ ohne festen Arbeitsplatz in Großraumbüros ist dann auch noch die Effizienz der Mobilarbeit besser.
    Für mich ein echtes Zukunftsmodell.

  • 08.03.2019 von Arbeitssicherheit bei Heimarbeit - der blinde Fleck

    Tatsächlich arbeiten schon viele Menschen täglich zuhause am Laptop. Stundenlag in falscher, monotoner Körperhaltung, in falschem Licht, etc. Wer sich einen Heimarbeitsplatz einrichtet, muss darüber in meinen Augen aufgeklärt und unterstützt werden.

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