nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
27.07.2015

Personalmarketing ignoriert Industrie 4.0

Personalmarketing-Verantwortliche ignorieren den Begriff „Industrie 4.0“, wie der aktuelle Arbeitsmarkt-Report der DEKRA Akademie zeigt. In Stellenanzeigen erwähnen Arbeitgeber im Maschinenbau-Umfeld nicht, ob sie im Bereich Industrie 4.0 aktiv sind und nur vereinzelt enthalten die Inserate entsprechende Aufgaben.

Für die Analyse untersuchte die DEKRA 352 Stellenanzeigen, ob die Kandidaten später Aufgaben übernehmen und Kompetenzen benötigen, die in Zusammenhang mit der Entwicklung hin zu einer digital vernetzten Produktion stehen. Fazit: Obwohl sich viele Unternehmen schon mit Industrie 4.0 beschäftigen, finden sich in den Aufgabenprofilen keine Hinweise darauf.

Aufgaben im Maschinenbau-Umfeld

Zum Verantwortungsbereich der gesuchten F&E-Mitarbeiter gehören neben Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben besonders häufig Tätigkeiten in der Dokumentation (37,6%) und Qualitätssicherung (28%). Jeder zweite Mitarbeiter für die Produktion baut bei seinem künftigen Arbeitgeber Maschinen auf bzw. nimmt sie in Betrieb.

Daneben arbeiten sie mit der Entwicklungsabteilung zusammen und übernehmen ebenfalls Aufgaben in der Dokumentation und Qualitätssicherung. Bewerber für eine Sales-Position benötigen ein gutes technisches Verständnis, zumal sie häufig technische Dokumentationen anlegen oder Produkte beschreiben sollen (37,6%).

Hohe Qualifikation erwünscht

Für mehr als die Hälfte der ausgewerteten Positionen ist ein Studium erforderlich – erwartungsgemäß besonders häufig für F&E-Positionen (70,4%). Bei Sales-Positionen ist ein akademischer Abschluss ebenfalls von Vorteil. Die Produktion bleibt hingegen eine Domäne der Berufsausbildung, die für mehr als drei Viertel der ausgeschriebenen Stellen ausreicht.

Arbeitgeber legen außerdem großen Wert auf Berufserfahrung: Bei mehr als der Hälfte der Offerten haben nur erfahrene Fachkräfte eine Chance und bei gut einem weiteren Viertel ist sie zumindest „wünschenswert“.

Teamgeist gefragt


Personaler legen in erster Linie bei Mitarbeitern für die Produktion und F&E großen Wert auf Teamfähigkeit (58,7 % bzw. 52,2 %). Wenn in Zukunft Prozesse abteilungs- und unternehmensübergreifend noch stärker vernetzt sind, dürfte diese Eigenschaft weiter an Bedeutung gewinnen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

beantwortet Ihre Fragen zum Thema Karriere und Qualitätsmanagement.


Stellen Sie Herrn Weber Ihre Frage!


Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


Interview mit Hans Weber

Tiefgreifender Wandel für Qualitätsmanager

Die QZ befragte den auf QM spezialisierten Personalberater auf der Fachmesse Control 2016 in Stuttgart, auf der sie gemeinsam mit ihm den Karrieretag veranstaltete.

Zum Video