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21.11.2017

Ohne kulturelle Veränderung bleibt die digitale Transformation erfolglos

Eine digitale Unternehmenskultur sorgt für größere Gewinne und zufriedenere Mitarbeiter, so das Ergebnis der aktuellen Change-Studie von Capgemini Consulting. Wie aber kann der Wandel hin zum digitalen Unternehmen gelingen?

Technologie ist zwar notwendige Voraussetzung für den digitalen Wandel, aber nicht allein maßgebend. Um die Digitalisierung erfolgreich voranzutreiben, bedarf es einer festen Verankerung der digitalen Strategie in der Unternehmenskultur und wirkungsvoller Ansätze, um Befürchtungen der Mitarbeiter zu zerstreuen

Viele wollen Status Quo behalten

Häufig, so ein Ergebnis der Studie, werden die bestehenden Verhältnisse vehement verteidigt, obwohl 72 Prozent der deutschen Befragungsteilnehmer (international: 62 Prozent) die etablierte Unternehmenskultur als eines der größten Hemmnisse auf dem Weg zu einer digitalen Organisation betrachten.

Das heißt, wenn die Digitalisierung in Unternehmen einen messbaren Mehrwert erzeugen soll, dann schafft die Technik lediglich die nötigen Voraussetzungen. Obendrein muss aber auch die Unternehmenskultur entsprechend verändert werden, damit Führungskompetenzen sowie Einstellung und Verhalten der Mitarbeiter in den digitalen Kontext passen.

Digitalisierung als Chefsache

Nicht jedes Unternehmen bekommt diesen Schritt hin, zeigt der qualitative Teil der Studie. Ein Großteil (80 Prozent) der fortschrittlicheren Firmen machen die Digitalisierung und die digitale Kultur zur Chefsache, während der Rest diese Aufgabe zu 90 Prozent an Fachabteilungen abgibt. Bessere Ergebnisse erzielt jedoch ein Top-Down-Ansatz, bei dem die Geschäftsleitung federführend agiert.

Eine mangelnde Kommunikation mit den Mitarbeitern und ein unzureichender Umgang mit deren Befürchtungen bremsen hingegen und sorgen für Unsicherheit.

Investitionen in Mitarbeiter

Die Studienergebnisse zeigen weiterhin: Digital fortschrittliche Unternehmen investieren in ihre Mitarbeiter und stellen Ressourcen für entsprechende Coachings und Trainings sowie Wissensmanagement zur Verfügung. Außerdem fördern Unternehmen ihren digitalen Charakter, indem sie mehr Talente mit starkem digitalen Kulturverständnis anheuern.

Neue Ansätze, die Fortschritte messbar machen, dienen zusätzlich als Erfolgsbeleg und sind Motivationshilfe für weitere Schritte.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Capgemini

Weiterführende Information
3 Kommentare
  • 24.11.2017 von Sie sprechen mir aus der Seele

    Wir bieten unsere kostenlosen Digitalisierungssprechtage seit einigen Monaten an - aber die Nachfrage ist überschaubar. Unsere Vermutung ist eine Zweiteilung bei den Unternehmen: eine Minderheit (wahrscheinlich überwiegende große Unternehmen) arbeitet an der Digitalisierung, will aber nicht unbedingt, dass die Ergebnisse veröffentlicht werden, um den Vorsprung vor der Konkurrenz zu wahren. Die Mehrheit hat zur Zeit andere Sorgen. Zum Beispiel könnte die gute Auftragslage verbunden mit dem Fachkräftemangel dazu führen, dass die Unternehmen erheblichen Aufwand treiben, um ihre offenen Stellen zu besetzen. Natürlich wissen die Unternehmer, dass sie eigentlich antizyklisch FuE machen sollten. Und dann noch Digitalisierungsprojekte?. Wer hat denn dafür jetzt Zeit?

  • 24.11.2017 von Unverdauliche digitale Transformation

    Die Komplexität des Systems Unternehmen steigt durch die derzeit laufenden Entwicklungen nicht linear sondern progressiv. Steigende Komplexitäten müssen aber von allen beteiligten Subsystemen inkorporiert (also verdaut) werden. Die Kapazität Komplexitätssteigerungen zu verarbeiten ist abhängig von der Fähigkeit Komplexe Sachverhalte überhaupt zu verstehen, um diese in das Selbstverständnis der Mitarbeiter als Systembeteiligte zu übernehmen. Das fällt in IT-Unternehmen mit mehrheitlich geistig flexiblen Mitarbeitern natürlich leichter als in einem Produktionsunternehmen.
    Wie in jedem biologischen System wirken unverdaute Substanzen als Gift. Was vergleichsweise der menschliche Körper damit macht, weiss jeder aus eigener Erfahrung.

  • 24.11.2017 von Stichwort Unternehmenskultur

    Nun das eine Strategie schneller zum Ziel führt und ein TOP-Down-Ansatz erfolgsversprechender scheint, sind mehr als 10 Jahre alte Erkenntnisse. Wenn Menschen wesentlich sind für die Wertschöpfung in Unternehmen, nützt es sicherlich auch in Menschen zu investieren. Aber Hand aufs Herz: welche Unternehmen hat sich schon eingehend mit seiner Kultur beschäftigt? Ich sehe die Symptome: in Stellenausschreibungen finden sich Anforderungen wie "Scrum Master", "agiles Management" - scheint viel mehr als würden Organisationen sich versuchen Kultur einzukaufen, als die eigenen herauszuarbeiten. Haben Unternehmen keine eigene Projektkultur? Wer eine Kultur schaffen möchte, die den Wandel unterstützt, dem empfehle ich das Buch "Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können".

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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