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01.04.2016

Nicht mehr sagen, als nötig

Redezeit und Themenfixierung bestimmen über den Eindruck, den wir aus einer Kommunikation mit anderen Menschen mitnehmen. Der Inhalt des Ausgetauschten ist zentral für unser Urteil. Entscheidend ist auch, ob unsere Gesprächspartner uns zuhören oder ob sie uns im Dialog lediglich dominieren wollen.
Diese 5 Tipps helfen Ihnen, so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig zu kommunizieren.

Schweigen Sie auch mal

Manche Gesprächspartner verwechseln gute Kommunikation mit pausenlosem Reden. Zuviel Reden führt jedoch dazu, dass der Gesprächspartner als „Quasseltante“ oder Selbstdarsteller wahrgenommen wird. Davon halten die meisten nicht besonders viel.
Wer schweigen kann und nicht immer nur glaubt, reden zu müssen, wirkt kompetenter, glaub- und vertrauenswürdiger.
Moderne Menschen können laut aktuellen Forschungen ohnehin rund 20 Sekunden aufmerksam sein, bis sie ein neuer Reiz packen muss. Alles, was darüber hinausgeht, wird weitgehend ausgeblendet.

Halten Sie sich zurück

Testen Sie sich selbst: Fragen Sie einen Geschäftspartner bei der Begrüßung, wie es ihm geht. Tun Sie das mit klar signalisiertem und echtem Interesse. Dann beobachten Sie sich:

  • Wie lange halten Sie seine Ausführungen aus?
  • Wie stark interessieren Sie seine Inhalte wirklich?
  • Schaffen Sie es, mit Ihrer eigenen Wortmeldung doppelt so lange zu warten als bisher?

Halten Sie sich zurück. Wer ständig redet, anweist, kommentiert und beurteilt, bringt seine Gesprächspartner nicht nur zum Schweigen, sondern auch zum Nicht-mehr-Weiterdenken.
Ausführlichkeit kann bei schwierigen Themen auch zur besseren Verständigung beitragen. Das ist und bleibt ein Dilemma, innerhalb dessen Sie sich gut wie möglich arrangieren müssen.

Kommunizieren Sie prägnant

So kurz wie möglich, so ausführlich wie nötig – das ist auch hier die Lösung. Ausführlichkeit darf nur soweit praktiziert werden, wie sie den Empfänger unserer Botschaft zum Denken stimuliert. Die Prägnanz der Kommunikation leistet dies in ausgezeichneter Weise:

  • Wesentliches hervorheben,
  • prägnant bleiben,
  • treffende Ausdrücke verwenden,
  • Abstraktionen vermeiden,
  • nicht vom Hundertsten ins Tausendste kommen,
  • Verallgemeinerungen und zu weites Herholen der Argumente vermeiden.

Formulieren Sie angemessene Botschaften

Vergessen Sie nicht: Sie möchten stimulieren und anregen. Bringen Sie deshalb auch lebensnahe Beispiele, Aussagen zu Ihrer persönlichen Situation und Fragen in Ihre Botschaften ein. Diesen Mittelweg zu finden ist nicht einfach, er kann jedoch gelingen.

Finden Sie einen vernünftigen Mittelweg

Geben Sie dem Gespräch genügend Raum, um Ihrem Gegenüber zuhören zu können. Zeigen Sie, dass Sie zuhören. Geben Sie ein Feedback, das beweist, dass Sie zugehört haben. Gehen Sie auf das ein, was Ihnen Ihr Gesprächspartner mitgeteilt hat.
Nicht die Extrempositionen des Schweigens oder des Plapperns sind es, die den Erfolg bringen. Suchen Sie den vernünftigen Mittelweg.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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