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27.01.2015

Nachhaltigkeit kein Kriterium für Manager-Boni

Spitzenmanager erhalten nur selten Boni dafür, dass sie ihre Firma nachhaltiger ausrichten. Der Großteil des Gehalts ist immer noch vom rein wirtschaftlichen Erfolg abhängig. Das zeigen gleich zwei Studien, die internationale Unternehmen untersucht haben.

Das Beratungsunternehmen Oekom Research hat 1.600 Unternehmen analysiert und nur bei 6,1 Prozent „Ansätze zur Integration von sozialen, ökologischen und/oder wirtschaftlichen Kriterien in die Vergütungsstrukturen ihrer Führungskräfte“ entdeckt, wie es in dem Bericht heißt. Bei nur 0,32 Prozent der Unternehmen kamen die Analysten zu einem „sehr gut“ in Sachen nachhaltiger Managervergütung. Am besten schnitten Energiekonzerne ab, gefolgt von Automobilkonzernen.

Strukturen im Unternehmen verändern

„Der Gedanke, dass Nachhaltigkeit auch ein Ausdruck eines gesunden Unternehmens ist, muss erst noch bei vielen Investoren und Unternehmen verankert werden“, sagt Laura Albarracin, zuständige Analystin für das Thema Corporate Governance bei Oekom Research. Bei vielen Unternehmen seien die Ziele noch sehr vage formuliert oder würden nicht transparent berichtet. Zudem gibt es noch ein Henne-Ei-Problem: „Eine von nachhaltigen Zielen abhängige Vergütung hilft dabei, Strukturen in einem Unternehmen zu verändern. Um nachhaltig zu vergüten braucht es aber zunächst bestimmte Strukturen, um die Ziele überhaupt messen zu können“, sagt Albarracin.

Führungskräfte brechen Versprechen

Eine weitere Studie der Non-Profit-Organisation The Conference Board kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: „Entgegen den Versprechungen der Führungskräfte kommt Nachhaltigkeit in der Vergütungsphilosophie der meisten Unternehmen nicht vor“, heißt es in einer Studie, die im Januar veröffentlicht wird. Thomas Singer, einer der Studienautoren, fand bei nur drei Prozent der 1.200 größten börsennotierten Unternehmen weltweit Ansätze nachhaltigkeitsabhängiger Vergütung. In Europa waren es sechs Prozent, in Nordamerika drei, in Asien ein Prozent. Faktoren können beispielsweise der CO2-Ausstoß pro erzeugter Kilowattstunde Strom, Arbeitssicherheit, Energieeffizienz oder Umweltschutz sein – gemessen an der Einhaltung von Genehmigungsauflagen und der Einführung von Umweltmanagementsystemen.

„Die Nachhaltigkeitsziele werden oft von den Firmen selbst definiert. Man muss genau hinschauen, es gibt da nicht wirklich Standards“, sagt Studienautor Singer. Dennoch hält er die Ansätze nicht für Greenwashing, sondern sieht darin Anzeichen, dass Nachhaltigkeitsziele immerhin allmählich in Konzernstrategien einfließen. „Es gibt diese Ziele, also setzen die Konzerne Anreize dafür. Noch achten nur wenige Investoren auf solche Indikatoren, aber die Gruppe wächst“, sagt Singer.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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