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18.05.2018

Nach langen Überstunden im Taxi nach Hause?

Die Präsentation muss noch fertig werden, der Kunde hat noch dringende Wünsche: Gerade in Unternehmensberatungen oder Start-ups wird es gerne mal spät. Manche Chefs schicken ihre Mitarbeiter dann im Taxi heim oder ordern Pizza auf Firmenkosten. Besteht ein Rechtsanspruch auf solche Belohnungen?

Eigentlich nicht, sagt Barbara Reinhard, Fachanwältin für Arbeitsrecht und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein. «Das sind Goodies des Arbeitgebers, auf die es keinen gesetzlichen Rechtsanspruch gibt.» Der Arbeitgeber kann sich allerdings so verhalten, dass ein Anspruch auf solche Belohnungen mit der Zeit entsteht. Das ist das Prinzip der betrieblichen Übung.

Dem zugrunde liegt die Wiederholung und ein begründetes Vertrauens darauf. Zwei Fragen sind hier von Bedeutung: Gibt es die Belohnungen immer wieder, zuverlässig und über Jahre hinweg? Und weist der Arbeitnehmer vielleicht sogar ausdrücklich darauf hin, per E-Mail oder im Intranet, und ohne Vorbehalt des Widerrufs? Wer beide Fragen mit "Ja" beantworten kann, hat vielleicht tatsächlich einen Anspruch auf solche Überstunden-Boni.

Meist die Ausnahme, nicht die Regel

Außerdem muss der Arbeitgeber Aufwendungen aufgrund von Überstunden bezahlen, die der Arbeitnehmer sonst nicht hätte - das Taxi etwa, wenn die letzte S-Bahn schon gefahren ist.

Der Fall tritt allerdings nur selten ein, denn schließlich gilt im Zusammenhang mit Überstunden auch das Arbeitszeitgesetz: Länger als zehn Stunden darf demnach niemand arbeiten. Und selbst das nur in Ausnahmefällen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

dpa

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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