nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
12.03.2018

Mittelstand setzt auf weibliche Führungskräfte

Die Deloitte-Studie „Arbeitswelten 4.0 im Mittelstand“ zeigt, dass eine Korrelation von hohem Frauenanteil in Unternehmen bzw. Führungsgremien und dem Erfolg der Firma besteht.

Dort, wo eher noch traditionelle Ansätze zu vermuten wären als bei großen, internationalen Konzernen, werden Forderungen nach einem höheren Frauenanteil in Unternehmensleitung und Aufsichtsrat bereits weitgehender erfüllt als in der gesamten Breite der Unternehmen in Deutschland.

Mittelstand setzt stärker auf Frauen in Führungspositionen

Frauen in Führungsetagen sollten heute die Regel und nicht die Ausnahme sein. Geht es um den Mittelstand, ist diese Forderung weitgehend erfüllt. Bereits die Tatsache, dass die Studienteilnehmer bei der Frage nach einer Diversity-Strategie eine solche nur zu einem sehr geringen Anteil für Frauen vorhalten, lässt den Schluss zu: Hier besteht subjektiv kaum noch Handlungsbedarf.

De facto befinden sich heute rund 18 Prozent Frauen in mittelständischen Führungspositionen, wohingegen es bei Großunternehmen nur 8 Prozent sind. 85 Prozent der Konzerne haben sogar ausschließlich männliche Führungsgremien.

Höherer Frauenanteil bei erfolgreichen Unternehmen

Die Studie unterscheidet innerhalb der untersuchten Mittelständler zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmen. Hier zeigt sich, dass erfolgreiche Unternehmen stärker auf Frauen setzen: Sind die Zahlen für Vorstände noch gleich, so haben 19 Prozent der erfolgreichen, aber nur 13 Prozent der weniger erfolgreichen Firmen eine oder mehrere Frauen im Aufsichtsrat.
Auch bei der Gesamtzahl der Mitarbeiterinnen gibt es Unterschiede: In den erfolgreichen Unternehmen arbeiten 41 Prozent, in den weniger erfolgreichen nur 34 Prozent Frauen.

Jetzt in Flüchtlinge investieren – trotz Problemen

Diversity und das Thema Mitarbeiterrekrutierung treffen an einem weiteren Punkt zusammen: Der Mittelstand setzt stärker noch als andere auf die Integration von Flüchtlingen in den Betriebsalltag. Auf der einen Seite erhoffen sich die Arbeitgeber von den neuen Mitarbeitern frische Impulse und mehr interkulturelle Kompetenz in den Unternehmen, auf der anderen Seite sehen sie aber auch Probleme wie die Sprachbarriere oder die Qualifikation.

Zurückhaltung beim Thema mobile Arbeit

In Bezug auf flexible Arbeitsmodelle – oder „Workspace 4.0“ – existieren klare Präferenzen. So sind Mittelständler beim Thema Home Office zurückhaltend, obwohl diese Arbeitsform insgesamt immer noch öfter praktiziert wird als mobile, also ortsunabhängige Arbeit mit permanentem Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk.

Tatsächlich gibt es mobile Arbeit nur bei 41 Prozent, während bei 59 Prozent der Studienteilnehmer ausgewählte Mitarbeiter auch von daheim arbeiten – deutlich mehr als bei großen Konzernen, die eine Quote von rund 30 Prozent aufweisen.

Gleichzeitig gibt es jedoch nur in 27 Prozent der mittelständischen Unternehmen eine vertragliche Home Office Regelung.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Deloitte

Weiterführende Information
Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

beantwortet Ihre Fragen zum Thema Karriere und Qualitätsmanagement.


Stellen Sie Herrn Weber Ihre Frage!


Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


Interview mit Hans Weber

Tiefgreifender Wandel für Qualitätsmanager

Die QZ befragte den auf QM spezialisierten Personalberater auf der Fachmesse Control 2016 in Stuttgart, auf der sie gemeinsam mit ihm den Karrieretag veranstaltete.

Zum Video