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20.03.2019

Mitarbeiter wünschen sich klarere Verantwortlichkeiten

Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung verändern kontinuierlich das Wettbewerbsumfeld und führen zu einer Neugestaltung der Arbeitsabläufe. Dieses Klima der Unsicherheit wirkt sich auch auf die Arbeitnehmer aus: Zwei Drittel der Mitarbeiter in Deutschland fordern klarer definierte Verantwortlichkeiten. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Global Talent Trends Studie 2019 von Mercer.

Die heutige Arbeitswelt ist geprägt von hoher Dynamik und stetigem Wandel. Die Aufgaben sind mal strategisch, mal projektbezogen, und die Prioritäten wechseln ständig. Eine klar kommunizierte Definition der Aufgaben, der damit verbundenen Verantwortlichkeiten und Karrieremöglichkeiten sowie der Rolle im Team ist deshalb für Mitarbeiter wichtiger denn je.

Arbeitsplatzsicherheit wichtiges Kriterium

Im Klima der Unsicherheit suchen Mitarbeiter nicht nur Klarheit, sondern auch Stabilität. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Arbeitsplatzsicherheit weltweit einer der wichtigsten Gründe ist, warum Mitarbeiter in ihr Unternehmen eingetreten sind und der Hauptgrund, warum sie bleiben.

Soziale Beziehungen fördern

Jedoch befürchtet jeder Dritte, dass Künstliche Intelligenz und Automatisierung den eigenen Arbeitsplatz ersetzen werden. Ein Ansatz, um Arbeitnehmern das Gefühl von Sicherheit zu geben, ist das Fördern von sozialen Beziehungen.

Das unterstreicht auch die Studie: Mitarbeiter, die gesund sind, denen es finanziell gut geht und die mit ihrer Karriere zufrieden sind, beschreiben ihre Rolle im Unternehmen als „fokussiert auf soziale Beziehungen“ und ihr Arbeitsumfeld als „kollaborativ“ – und zwar doppelt so häufig wie Mitarbeiter, die sich nicht entsprechend charakterisieren.

Nicht austauschbar sein

Die Zukunft der Arbeit liegt in der Fähigkeit, Beziehungen und Netzwerke aufzubauen und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Mitarbeiter von heute anspricht. Dafür ist es notwendig, dass Arbeitnehmer das Gefühl haben, nicht austauschbar zu sein.

Herausforderung Disruption

Für deutsche Führungskräfte steht das Thema Disruption ganz oben auf der Agenda: 98 Prozent prognostizieren für die nächsten drei Jahre erhebliche disruptive Entwicklungen für ihre Unternehmen. 2018 trafen lediglich 33 Prozent die gleiche Aussage.

Dieser große Sprung ist kein lokales Phänomen, sondern ein globaler Trend: Weltweit sagen 73 Prozent der Führungskräfte Disruptionen voraus (2018: 26 Prozent). Als Antwort auf die anstehenden Umwälzungen werden Transformationsprozesse angestoßen, die allerdings signifikante personalwirtschaftliche Risiken bergen.

Jedoch glaubt weltweit nur jede dritte Führungskraft, dass ihr Unternehmen in der Lage sei, solche Risiken zu minimieren – und z. B. effektiv Qualifikationsdefizite abzubauen oder die Veränderungsmüdigkeit von Mitarbeitern dauerhaft zu überwinden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Mercer

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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Die QZ befragte den auf QM spezialisierten Personalberater auf der Fachmesse Control 2016 in Stuttgart, auf der sie gemeinsam mit ihm den Karrieretag veranstaltete.

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