nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
27.02.2015

Mitarbeiter wollen mehr Demokratie in Unternehmen

Arbeitnehmer wollen mitreden bei wichtigen Entscheidungen im Unternehmen – das bringt neue Herausforderungen für Führungskräfte und hat auch seine Grenzen.

Der Ruf nach mehr Mitsprache bei der Wertschöpfung wird lauter, wie eine Konferenz unter dem Titel "Das demokratische Unternehmen" an der Technischen Universität in München zeigte. Besonders junge Talente wollen sich nicht mehr vom Chef gängeln lassen, sondern fordern Freiräume und Mitbestimmung.

Kulturwandel in einigen Unternehmen

Dabei gibt es viele Themen, bei denen sich die Beschäftigten mit ihren Kompetenzen einbringen können: Strategie, Vergütungssystem oder Arbeitsorganisation. Beispiele für einen Kulturwandel hin zu mehr Demokratie in Unternehmen gibt es bereits: Bei der Hamburger Agentur Elbdudler beispielsweise bestimmen die Mitarbeiter selbst, wie viel sie verdienen. Und bei der Schweizer Softwarefirma Umantis wählen die Beschäftigten ihre Führungskräfte.

Auch der Versandhändler Universnatur beteiligt seine Mitarbeiter über die App "Corporate Vote" an vielen Entscheidungen im Unternehmen: ob das Katalogdesign oder die Frage, ob Vertriebsmitarbeiter eine BahnCard 100 haben sollten. Wichtig dabei: Die Themen werden an diejenigen Mitarbeiter herangetragen, die direkt davon betroffen sind und die Konsequenzen jeder Entscheidung vorab gemeinsam analysiert, bevor abgestimmt wird.

Grenzen der Mitbestimmung

Jedoch hat das Mitreden auch Grenzen, denn zu viel Teilhabe kann Unternehmensabläufe lähmen. Wichtig sei, dass die Teilhabe mit Augenmaß stattfinde - und dass ein Gremium diese angemessen strukturiert. Auch Betriebswirtschaftlerin Isabell Welpe betont, dass demokratischere Organisationsformen in Unternehmen nicht gleichzusetzen seien mit "Führen ohne Hierarchie". Gerade bei standardisierten Aufgaben mit klaren Lösungswegen, die schnell erledigt werden müssen, sei Führung gefragt. "Da will man nicht lange rumdiskutieren", sagt die Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der TU München.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

beantwortet Ihre Fragen zum Thema Karriere und Qualitätsmanagement.


Stellen Sie Herrn Weber Ihre Frage!


Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


Interview mit Hans Weber

Tiefgreifender Wandel für Qualitätsmanager

Die QZ befragte den auf QM spezialisierten Personalberater auf der Fachmesse Control 2016 in Stuttgart, auf der sie gemeinsam mit ihm den Karrieretag veranstaltete.

Zum Video