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15.01.2016

Mehrarbeit durch Home Office

Nur ein knappes Drittel der deutschen Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten. Bei Betrieben mit über 500 Beschäftigten ist es die Hälfte. In den meisten Unternehmen, die Home Office anbieten, ist dies nur unregelmäßig und in Ausnahmefällen möglich.

Nur bei 16 Prozent der Betriebe ist Home Office vertraglich festgelegt. Insgesamt hat die Arbeit im Home Office seit 2013 nicht zugenommen, so der Monitor „Mobiles und entgrenztes Arbeiten“ des Bundesarbeitsministeriums (BMAS). Lediglich 31 Prozent der Angestellten arbeiten zumindest teilweise von Zuhause. Und das, obwohl sich viele Beschäftigte wünschen ab und zu von zu Hause arbeiten zu dürfen.

Besonders Beschäftigte mit Kindern unter 14 Jahren würden gerne mehr im Home Office arbeiten, ebenso wie Beschäftigte, die Überstunden machen, unter hohem Termindruck und mit Multitasking- Aufgaben arbeiten. Beschäftigte, die nie von zu Hause arbeiten, das aber gerne tun würden, nehmen ihren Vorgesetzten als weniger fair wahr, sehen ihr Arbeitsleben stärker durch das Familienleben beeinträchtigt und umkehrt.

Überstunden werden zur Regel

Wann arbeiten Angestellte im Home Office?, Quelle: BMAS

Wer zuhause arbeitet, macht laut Studie mehr Überstunden als Angestellte, die nie von zu Hause arbeiten. Etwa drei Viertel der Gruppe, die in ihrer Freizeit zu Hause arbeiten, bekommen ihre Arbeit zu Hause weder durch einen Zeitausgleich noch finanziell kompensiert. Auch, wenn Überstunden im Home Office zum Alltag gehören, schätzen Beschäftigte die privaten Vorteile: etwa die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die Zeitersparnis durch die wegfallende Fahrzeit.

Wer laut Arbeitsvertrag ganz regulär im Home Office arbeiten kann, fühlt sich außerdem mit „seinem“ Unternehmen enger verbunden und empfindet seine Vorgesetzten als fairer, als Beschäftigte, die nie zu Hause arbeiten. Beschäftigte, die in ihrer Freizeit zu Hause arbeiten sehen dagegen ihr Familienleben eher von der Arbeit beeinträchtigt, und sind auch nicht so stark mit ihrem Betrieb verbunden.

Erreichbarkeit wird vorausgesetzt

Auch, wenn Unternehmen sich gegen Arbeit im Home Office sträuben: Trotzdem rückt die Arbeit näher nach Hause, denn die berufliche Erreichbarkeit von Arbeitnehmern hat deutlich zugenommen. Zwei Drittel der Angestellten werden zumindest gelegentlich in der Freizeit dienstlich kontaktiert. Insgesamt ist der Anteil derjenigen, die nie in der Freizeit dienstlich erreichbar sind, seit 2013 von 40 Prozent auf 35 Prozent gesunken.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Bundesarbeitsministerium

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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