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08.06.2016

Mehr mobile Arbeiter als „Sesshafte“

Die Zahl der mobilen Mitarbeiter ist mittlerweile größer als die der stationären Arbeiter. Das ist das Ergebnis einer Befragung zum mobilen Arbeiten. Daraus ergeben sich auch neue Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeiter und die Arbeitsorganisation in Unternehmen.

54 Prozent der Berufstätigen in Deutschland arbeiten "teilweise oder ausschließlich" mobil. Sie erledigen ihre Arbeit von wechselnden Orten aus oder auf Reisen und nutzen dabei tragbare Computer (97 Prozent), Smartphones (93 Prozent) oder Tablets (62 Prozent). Das bedeutet im Umkehrschluss: Nur noch 46 Prozent der Beschäftigten sitzen ausschließlich an einem stationären Arbeitsplatz.

Weitere Studienergebnisse im Überblick:

Internal Mobile Worker: 14 Prozent arbeiten nur innerhalb eines Unternehmens mobil. Das sind zum Beispiel Abteilungsleiter, die ein Büro haben und die zusätzlich mit ihrem Tablet einen Besprechungsraum nach dem anderen aufsuchen, um an Projekten mitzuarbeiten.

External Mobile Worker: Elf Prozent arbeiten immer nur außerhalb des Unternehmens an wechselnden Orten. Das sind beispielsweise Außendienstmitarbeiter, die nur selten in einer Niederlassung oder der Zentrale auftauchen.

Internal and External Mobile Worker: 29 Prozent arbeiten sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens an wechselnden Arbeitsplätzen. Das sind Menschen, die zum Beispiel in der Zentrale ein eigenes Büro haben, aber auch mit dem PKW oder einem Lieferwagen zum Kunden fahren und ihre Arbeit dort mittels Computer durchführen und vor Ort nachbereiten.

Verbesserung der Arbeitssituation. "Mobile Worker" profitieren demnach davon, die Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit selbst bestimmen zu können. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) sehen bessere oder viel bessere Gestaltungsmöglichkeiten. Vor allem die Aufteilung der Arbeitszeit bringt nach Einschätzung der Befragten deutliche Vorteile (34 Prozent sagen "besser" und 19 Prozent sagen sogar "viel besser"). Nur zwölf Prozent der Teilnehmer beurteilen die Gestaltung der Arbeitszeit bei digitalisierter Mobilarbeit schlechter oder viel schlechter.

Bessere Arbeitsleistung: Durch die Veränderungen hin zu mobilen Arbeitsformen hat sich – so die befragten Chefs – auch die Arbeitsleistung und die Arbeitsqualität der Beschäftigten positiv entwickelt. Besonders groß ist der Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit (sagen 67 Prozent). Nur sieben Prozent beobachten eine Verschlechterung. Zudem hat sich laut Angaben von mehr als der Hälfte der Befragten (55 Prozent) die Leistung der Beschäftigten insgesamt verbessert. Nur eine Minderheit von drei Prozent sieht eine Verschlechterung.

Kommunikation: Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer (58 Prozent) meinen außerdem, dass Arbeitnehmer noch mehr gefordert sein werden, wenn es um kommunikative Kompetenzen wie die schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit geht. Jeder zweite Befragte (49 Prozent) sieht zusätzlich noch höhere oder viel höhere Anforderungen an soziale Kompetenzen auf die mobilen Arbeiter zukommen.

Mehr Selbstkompetenzen: Um mit der gewonnenen Freiheit, aber auch mit der möglichen Vereinsamung klarzukommen, brauchen mobile Arbeiter die Fähigkeit, das eigene Arbeits- und Privatleben gut regulieren zu können. Mitarbeiter benötigen laut Studie in Zukunft besonders mehr "Selbstkompetenzen". Dazu gehören zum Beispiel Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Flexibilität, Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft sowie Zuverlässigkeit. Die Selbstkompetenzen werden wichtiger – da sind sich drei Viertel (78 Prozent) der Befragten sehr sicher.

Erholung: Mobiles Arbeiten wird aber laut Studie letztlich darauf hinauslaufen, dass - selbst wenn die Gesamtarbeitszeit nicht zunimmt - an jedem Tag etwas gearbeitet wird.Doch es reicht nicht, Pausen zu machen. Jeder braucht echte Erholungsphasen, in denen er sich von der Arbeit distanziert. Wenn nicht mindestens ein Tag in der Woche komplett arbeitsfrei bleibt, drohen negative Folgen für die Gesundheit (Bluthochdruck, Schlafstörungen, Burnout).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP), Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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