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21.08.2014

Mehr Balance durch Zeitpuffer und Absprachen

Initiative Gesundheit und Arbeit untersucht berufliche Auswirkungen auf das Privatleben

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Bild: Fotolia

Die heutige Arbeitswelt fordert Flexibilität von Unternehmen und Beschäftigten: ständige Erreichbarkeit, Bereitschaft zu Überstunden und häufig wechselnde Aufgaben. Diese Anforderungen können zu Konflikten zwischen Arbeits- und Privatleben führen.

Das zeigt die Befragung "iga.Barometer 2014", für die die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) rund 2000 Erwerbstätige in Deutschland zur beruflichen Flexibilität und deren Auswirkungen auf Familie, Gesundheit und Erholungsfähigkeit befragt hat. In der iga kooperieren gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung. Ziel der Initiative ist die Verbreitung von Erkenntnissen zu Zusammenhängen von Arbeit und Gesundheit sowie von betrieblicher Gesundheitsförderung.

Immer einsatzbereit

Der aktuellen Befragung zufolge sind die Anforderungen an Beschäftigte beträchtlich: Zwei Drittel (65 %) der Erwerbstätigen leisten regelmäßig Überstunden. Von den Betroffenen fühlt sich jeder Fünfte durch die Erwartung des Arbeitgebers belastet, Mehrarbeit leisten zu müssen. Von einem Fünftel (22 %) wird erwartet, dass es auch im Privatleben für dienstliche Angelegenheiten zur Verfügung steht. Dies belastet jeden dritten Betroffenen nach eigener Aussage "ziemlich".

In erster Linie führt die Erreichbarkeit für Jobfragen während des Privatlebens zu Zeitkonflikten: 18 Prozent stimmen der Aussage zu, private Aktivitäten deswegen ausfallen zu lassen. 23 Prozent der Befragten fühlen sich aus diesem Grund zu erschöpft, privaten Verpflichtungen nachzukommen. In geringerem Umfang hat "ständige Erreichbarkeit" auch emotionale Erschöpfung zur Folge.

Abhilfe schaffen können klare Absprachen: "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten mit ihrem Vorgesetzten bzw. Arbeitgeber klare Absprachen treffen, wann und wie sie erreichbar sein sollen. Dadurch werden Konflikte vermieden und die Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrenzt, sie können besser abschalten und ihre Freizeitaktivitäten planen", so Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen.

Häufige Unterbrechungen

Auch unvorhergesehene neue Arbeitsanforderungen und Unterbrechungen erfordern ein hohes Maß an Flexibilität in der Arbeitswelt. So bestätigen 38 Prozent der Befragten, dass sie häufig ihre Arbeit unterbrechen müssen, weil etwas "Wichtiges" dazwischen kommt. Beinahe jeder Dritte gibt an, dass sich während des Arbeitens häufig die Prioritäten verändern (32 %) oder Aufgaben dazu kommen, die nicht zum eigentlichen Job gehören (27 %). Die Befragungsergebnisse zeigen, dass hier mit Zeitpuffern entgegengesteuert werden kann.

Klare Absprachen und mehr Zeit für die Bearbeitung von Aufgaben wirken sich nicht nur positiv auf das Arbeitsleben aus, sie können auch das Privatleben bereichern. So stimmen zwei Drittel der Beschäftigten der Aussage völlig oder ziemlich zu, dass ihre Arbeit ihnen das Gefühl gibt, etwas zu leisten, was sich positiv auf ihr Privatleben auswirke.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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