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14.11.2011

Leichter Rückgang bei den offenen Stellen

Die Arbeitgeber werden bei den Personalplanungen vorsichtiger

Im dritten Quartal 2011 gab es knapp 920.000 offene Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind 105.000 mehr als vor einem Jahr, aber 56.000 weniger als im zweiten Quartal 2011.

780.000 offene Stellen entfielen auf Westdeutschland. In Ostdeutschland suchten die Betriebe 140.000 neue Mitarbeiter.

Die Zahl der sofort zu besetzenden Stellen blieb relativ stabil und lag bei 689.000. Die Zahl der später zu besetzenden Stellen sank dagegen verglichen mit dem zweiten Quartal 2011 um knapp 18 Prozent auf 231.000. „Dies deutet darauf hin, dass sich die Erwartungen der Betriebe im Hinblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung eintrüben und die Arbeitgeber bei ihren mittelfristigen Personalplanungen vorsichtiger werden“, so IAB-Forscher Martin Dietz.

Der Anteil der offenen Stellen, die der Arbeitsagentur bekannt sind, steigt im dritten Quartal 2011 auf 54 Prozent.

Das IAB erfasst viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Im dritten Quartal 2011 wurden 9.000 Arbeitgeber aller Wirtschaftsbereiche befragt.


Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) www.iab.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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