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16.04.2019

Kurze Arbeitsunterbrechungen verdoppeln Fehlerquote

Laut einer US-Studie führen Arbeitsunterbrechungen zu mehr Fehlern und stressen zudem, sodass man weniger leistungsfähig ist.

Jeder kennt das: Der Kollege kommt an den Schreibtisch und will nur mal schnell etwas wissen oder Bescheid sagen, dass es mit dem Termin heute Nachmittag klappt.

Eine Studie der Michigan State University hat herausgefunden, dass solche kleinen Unterbrechungen fatal für die Arbeitsergebnisse sind.

Störung von 2,8 Sekunden verdoppelt Fehlerquote

Für die Studie erhielten 300 Teilnehmer unterschiedliche Aufgaben am Computer, die Aufmerksamkeit erforderten. Das waren zum Beispiel das Sortieren von Briefen nach Anfang oder Ende des Alphabets. Dabei ergaben sich bereits in der ungestörten Arbeitsphase Fehler.

Wurden die Teilnehmer unerwartet unterbrochen, erhöhte sich die Fehlerquote und das signifikant. Die Störung dauerte im Test zwar nur 2,8 Sekunden, wirkte sich aber so gravierend aus, dass hinterher doppelt so viele Fehler gezählt wurden.

Multitasking mindert die Leistungsfähigkeit

Die Wissenschaftler um Studienleiter Erik Altmann wollten wissen, warum die Unterbrechung zu mehr Fehlern führte. Ihre Erklärung: Die Ablenkung von einer Aufgabe und die Konzentration auf eine andere löst eine Störung aus – unabhängig von der Dauer der Unterbrechung.

Dadurch verringert sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns um 20 bis 40 Prozent, denn es werden in diesem Moment mehrere Aufgaben parallel statt nacheinander erledigt. Dieses Multitasking löst Stress aus.

Altmann rät deshalb: „Handy aus am Arbeitsplatz!“ Denn klingelt es sich im falschen Augenblick, sind Fehler so gut wie vorprogrammiert.

Tipps für den Arbeitsalltag

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt in ihrer gerade aktualisierten Broschüre „Arbeitsunterbrechungen und Multitasking täglich meistern“ Tipps, wie man mit solchen Störungen professionell umgeht. Hier einige Beispiele daraus:

  • Beenden Sie eine aktuelle Aufgabe wenn möglich, bevor Sie sich einer neuen zuwenden.
  • Richten Sie sich Zeitfenster ein, in denen Sie ungestört arbeiten können – inklusive Telefon stumm schalten und E-Mail-Benachrichtigungen ausschalten. Hängen Sie außerdem „Bitte nicht stören“-Schild an Ihre Tür.
  • Wenden Sie sich nach der Unterbrechung schnell wieder Ihrer ursprünglichen Aufgabe zu.
  • Machen Sie Vorgesetzten und Kollegen freundlich klar, was Störungen für Sie bedeuten.
  • Führen Sie Privatgespräche mit Kollegen dort, wo Sie niemanden bei konzentrierter Arbeit stören.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Michigan State University

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  • 31.10.2016

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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