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04.12.2018

Ist ein gutes Arbeitsklima Chefsache?

Kollegen lästern, die Team-Konstellation funktioniert einfach nicht oder ein Mitarbeiter lässt die Kollegen ständig im Stich: Doch wie reagieren Mitarbeiter auf Spannungen am Arbeitsplatz und wen sehen sie in der Verantwortung, die Situation zu klären? Die Outplacement- und Karriereberatung von Rundstedt hat dies in ihrer jüngsten Befragung unter 1.004 Teilnehmern ermittelt.

Unternehmen wenden immer mehr Ressourcen auf, um junge Talente und Führungskräfte im Unternehmen zu halten. Doch weder gute Bezahlung noch hervorragende Aufstiegschancen können Mitarbeiter halten, wenn der Arbeitsplatz zum Stressgaranten wird.

Mehrheit kennt „dicke Luft“ am Arbeitsplatz

Die Mehrheit hat schon negative Erfahrungen mit dem eigenen Arbeitsumfeld gemacht: 61 Prozent der Befragten hatten bereits damit zu kämpfen, dass ein Kollege seine Arbeit nicht erledigt. Darunter kann schnell ein ganzes Team oder eine ganze Abteilung leiden.

Fast genauso viele Befragte (60 Prozent) geben an, dass an ihrem Arbeitsplatz gelästert wird oder dass sich Kollegen gegenseitig anschwärzen. Diese Situation empfinden zwei Drittel der Befragten als enorm anstrengend und 57 Prozent geben sogar an, dass ein schlechtes Arbeitsklima ihre Motivation sinken lässt. Bei anhaltend schlechter Zusammenarbeit mit den Kollegen würden immerhin 40 Prozent eine Kündigung in Betracht ziehen.

Unstimmigkeiten am Arbeitsplatz nicht unbedingt Chefsache

Doch was tun, wenn das Arbeitsklima zu wünschen übrig lässt? Für knapp 50 Prozent ist dies ein leidiges Thema, für das sich niemand richtig zuständig fühlt. Aber: Nur knapp 40 Prozent der Befragten ist der Ansicht, dass die Verantwortung für ein schlechtes Arbeitsklima beim Chef liegt.

Trotzdem hat über die Hälfte der Befragten (52 Prozent) bereits erlebt, dass sich ein Kollege direkt an den Chef wendet, anstatt erst einmal ein klärendes Gespräch im Team zu suchen.

Eine Kündigung scheint jedoch für viele Mitarbeiter der letzte Ausweg zu sein. Vielmehr sehen die Befragten Eigeninitiative als Chance und geben an, dass eine offene Problemlösung im Team der richtige Weg sei. Nur eine Minderheit von 32 Prozent gibt an, dass es ihnen schwerfällt, Unstimmigkeiten im Team selbst anzusprechen.

Kluge Köpfe beim Arbeitsklima besonders sensibel

Gerade Akademiker sind empfindsam, wenn es um die Stimmung am Arbeitsplatz geht. Ganze 74 Prozent, acht Prozent mehr als der Durchschnitt, empfinden dicke Luft im Büro als extrem stressig.

Darüber hinaus sind sie auch schneller demotiviert: Neun Prozent mehr (66 Prozent) geben an, dass ihre Motivation sinkt, wenn die Zusammenarbeit mit den Kollegen auf persönlicher Ebene hakt.

Der höhere Leidensdruck bei Talenten zeigt sich auch beim Thema Kündigung: Fast 50 Prozent bewegt eine schwierige Zusammenarbeit mit den Kollegen zur Kündigung.

Dicke Luft am Arbeitsplatz: Ist der Chef verantwortlich?

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

von Rundstedt

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Hans Weber

Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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