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10.04.2013

Ingenieurmangel: Trendwende in Sicht

Mehr Absolventen, aber immer noch zu viele offene Stellen

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure hat sich im letzten Jahr erstmals seit Jahren entspannt. Der dämpfende Einfluss des Ingenieurengpasses auf Innovationsfähigkeit und Wirtschaftswachstum lässt daher etwas nach. Aber noch immer führt der Mangel an Ingenieuren zu vielen unbesetzten Stellen.

Der deutschen Wirtschaft stehen derzeit so viele Ingenieure zur Verfügung, wie seit langer Zeit nicht mehr. Und diese werden auch dringend gebraucht.

Zur Entspannung beigetragen haben die Absolventenzahlen in Ingenieurstudiengängen von fast 57.000 im Jahr 2011 – das ist seit 2005 ein Zuwachs von 66 Prozent. Insgesamt 1,62 Millionen Ingenieure sind heute in Deutschland erwerbstätig – ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zu 2005. Der größte Gewinner des Arbeitsmarktes ist die Altersgruppe 50+, die mit 32 Prozent die mit Abstand größte Beschäftigungssteigerung erlebt hat. Vergleichbar hohe Zuwachsraten konnten weibliche Ingenieure sowie Ingenieure mit ausländischer Staatsangehörigkeit erzielen.

Dies zeigt die aktuelle Studie ‚ Ingenieure auf einen Blick 2013 – Erwerbstätigkeit, Innovation, Wertschöpfung‘, die der VDI Verein Deutscher Ingenieure und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Montag auf der Hannover Messe präsentierten.

Die vielfältigen Bemühungen machen sich bezahlt

Ursachen für die Entspannung beim Fachkräfteengpass sieht der VDI einerseits bei den politischen Aktivitäten, beispielsweise der Anpassung des Zuwanderungsgesetztes für qualifizierte Fachkräfte. „Aber man muss auch andere Effekte berücksichtigen, wie etwa die Berichterstattung über einen solch politischen Prozess, die angehenden Ingenieuren, Eltern und Abiturienten die positiven Aussichten des Berufsbilds aufgezeigt hat. Daran haben wir als VDI seit zehn Jahren beharrlich gearbeitet“, so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs.

Nur Licht am Ende des Tunnels

Doch wo Licht ist, da herrscht auch Schatten: Im Durchschnitt aller Ingenieurberufe kommen auf einen arbeitslosen Ingenieur immer noch 2,7 offene Stellen. In einigen Branchen gibt es deutlich mehr Nachfrage als Angebot. Besonders betroffen sind der Maschinenbau, der Automobilbau und die Elektrotechnik. „Von den rund 70.000 offenen Stellen, die im März dieses Jahres zu besetzen waren, wurden in mehr als der Hälfte der Fälle Bewerber in diesen Branchen gesucht“, moniert Fuchs. „Auch den demografischen Wandel dürfen wir nicht vergessen: Ab 2020 gehen mehr Ingenieure in den Ruhestand als aus den Hochschulen nachrücken.“

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de


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Ingenieurmangel 1:3

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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