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20.03.2014

Ingenieurinnen streben Führungspositionen an

Frauen in der Elektro- und Informationstechnik wollen Managementaufgaben übernehmen. Was die Karriere dennoch häufig behindert, verrät eine Studie des Technikverbands VDE.

Frauen streben in Wirtschaft und Wissenschaft auf Spitzenjobs. So lässt sich das Ergebnis der Studie "Karriere von Frauen in der Elektro- und Informationstechnik" zusammenfassen. Sie analysiert die aktuelle Situation von Frauen in der Elektro- und Informationstechnik und zeigt karrierehemmende und -fördernde Faktoren von Frauen in technischen Berufen auf.

Bild: Fotolia

Entscheidungsfreiheit und Verdienst

Mehr als die Hälfte der befragten Ingenieurinnen will Führungspositionen in Wirtschaft und Wissenschaft übernehmen. Auf dem Weg nach oben streben Frauen bevorzugt Aufgaben im Management an. Begehrteste Führungsposition (29 Prozent) ist die Abteilungsleitung, sieben Prozent wollen in den Vorstand eines Unternehmens aufsteigen. Ein Fünftel nennt die Professur als Topziel.

Die Gründe für den anvisierten Aufstieg sind vielfältig: Die Frauen schätzen zum einen Herausforderungen und interessante Aufgaben, zum anderen achten sie auf den Verdienst. Die mit Spitzenpositionen verbundene Entscheidungsfreiheit motiviert die Frauen darüber hinaus dazu, eine Karriere anzustreben.

Schnittstelle Wirtschaft-Wissenschaft interessant

Besonders attraktiv finden die Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik Aufgaben in der Wirtschaft oder einen Wechsel zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Mehr als 40 Prozent von ihnen würden sich für diese Karriereoptionen entscheiden. Im Unterschied streben nur 11 Prozent ausschließlich im wissenschaftlichen Bereich eine Karriere an.

Vielfältige Unterstützung bei Karriere

Die größte Unterstützung bei ihrem Werdegang erwarten die Frauen von ihren Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen: Drei Viertel der befragten Ingenieurinnen stufen diese Hilfe als wichtig und karrierefördernd ein. An zweiter Stelle steht die Unterstützung aus Familie und Freundeskreis.

Andererseits klagen rund 40 Prozent über mangelnde Förderung am Arbeitsplatz. Obwohl sie mit ihrem Beruf insgesamt zufrieden sind, sehen die Ingenieurinnen auf dem Weg an die Spitze immer noch Hürden - darüber klagen zwei Drittel von ihnen.

Als Haupthindernis nennen die Befragten negative Vorurteile gegenüber Frauen in technischen Berufen. Sie erwarten mehr Durchlässigkeit im System und hoffen auf mehr Kolleginnen – nur 15 Prozent der Expertinnen arbeiten in Firmen, in denen Frauen nicht in der Minderheit sind.

Über die VDE-Studie

Für die Studie befragte der VDE 469 Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik. Die meisten (56 Prozent) haben einen Diplom-, Master- oder Magister-Abschluss. 29 Prozent haben promoviert. Rund ein Viertel der für die Studie interviewten Ingenieurinnen arbeitet im Bereich der allgemeinen Elektrotechnik. Jede Fünfte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).

Dass der Anteil der Befragten, die in der Medizintechnik arbeiten, geringer ist (rund 14 Prozent), ist insofern interessant, als die Medizintechnik häufig als "typisches Einsatzgebiet von weiblichen Ingenieurinnen" beschrieben wird. Fast ebenso viele der befragten Ingenieurinnen arbeiten in der Energietechnik (12 Prozent).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber

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Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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