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06.07.2015

Ingenieur-Mangel und Manager-Knick

46 Prozent der Unternehmen in Deutschland spüren den Fachkräftemangel. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als 2014. 58 Prozen können manche Aufträge schon nicht mehr annehmen, weil die Spezialisten fehlen. Außerdem ist es schwieriger, Stellen zu besetzen, als es das noch 2014 war, das sagt die Studie „Fachkräftemangel 2015 des Personaldienstleisters Manpower Group. Dafür wurden im ersten Quartal 2015 41.700 Personalverantwortliche in 42 Ländern befragt. Die Ergebnisse sind vor allem für Deutschland ernüchternd.

Die Anzahl der Unternehmen, die Probleme mit der Besetzung offener Stellen haben, ist in diesem Jahr so hoch wie seit 2006 nicht mehr. Mehr als 40 Prozent sind nach eigenen Angaben weniger wettbewerbsfähig und innovativ. „Der Arbeitsmarkt hält mit dem wirtschaftlichen Aufschwung im Land nicht mehr Schritt“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Manpower Group Deutschland. „Um künftiges Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden, braucht es neue Ideen, wie wir Menschen in Arbeit bringen. Das Einstellen von Flüchtlingen sollte beispielsweise erleichtert werden.“

Handwerker und Manager heiß begehrt

Facharbeiter und Handwerker sind echte Engpassberufe, sowohl in Deutschland als auch weltweit. Den Unternehmen gehen außerdem die Manager aus. Äußerst schwierig gestaltet sich auch die Suche nach Technikern, IT-Fachkräften und Ingenieuren. In kaum einem anderen Industrieland sind Technikspezialisten derart schwer zu finden. „Es besteht dringend Handlungsbedarf, wenn deutsche Unternehmen eine Vorreiterstellung beim Megatrend Industrie 4.0 einnehmen wollen. Es lohnt sich zum Beispiel, Arbeitnehmer intern für die neuen Anforderungen zu qualifizieren, statt eingleisig nach den perfekten Spezialisten zu suchen“, so Brune.

Fachkräftelücke im Ausland nicht so spürbar

In anderen Ländern Europas ist die Situation am Arbeitsmarkt laut der Studie „Fachkräftemangel 2015“ entspannter. In Irland haben beispielsweise nur 11 Prozent der Firmen Probleme, offene Stellen zu besetzen. In Großbritannien und den Niederlanden (beide 14%) findet der Großteil der Arbeitgeber ebenfalls genügend Personal. Nur in einigen osteuropäischen Ländern wie Rumänien und Bulgarien sowie auch Griechenland ist es für Unternehmen noch schwieriger als hierzulande, für bestimmte Positionen Menschen mit geeigneten Qualifikationen zu finden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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