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28.04.2016

Generationenkonflikt Digitalisierung

Die kommende Generation sieht ihrer Zukunft im Familienunternehmen selbstbewusst entgegen. Die digitale Transformation ist bei den Übernahmen ein Streitpunkt zwischen den Generationen – nur 41 Prozent der Nachfolger glauben, dass die Digitalstrategie in ihrem Unternehmen zeitgemäß ist. Das ergab eine Studie von PwC.

Die nachfolgende Generation will die Erfolgsgeschichte ihrer jeweiligen Familienunternehmen fortschreiben – aber mit eigener Handschrift: 88 Prozent der Next Generation, kurz: Next Gen, verstehen sich nicht nur als bloße Verwalter des Familienerbes, sondern als deren Gestalter. Auf die Aufgaben, die dieser Anspruch mit sich bringt, blickt die Next Gen zuversichtlich: 91 Prozent sehen dem kommenden Generationswechsel im Unternehmen optimistisch entgegen, sie fühlen sich gut vorbereitet und bringen den nötigen Ehrgeiz mit. Die Entscheider von morgen wollen neue Märkte, Geschäftsfelder und -strategien ausprobieren. Das sind einige Ergebnisse der internationalen Studie „Great expectations: The next generation of family business leaders“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, für die 268 Nachfolger in Familienunternehmen aus 31 Ländern befragt wurden.

Konfliktthemen Übergabe und Industrie 4.0

Doch kein Generationenwechsel verläuft ganz ohne Generationenkonflikte. Insbesondere die Unternehmensübergabe kann zu einer schwierigen Aufgabe werden – für beide Seiten. Entsprechend sind 52 Prozent der Next Gen besorgt, dass sie zu viel Zeit aufbringen müssen, um familieninterne Probleme zu bewältigen. 61 Prozent glauben, dass es für die ältere Generation schwierig ist, loszulassen und sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen.

Einen weiteren Konfliktpunkt zwischen den Generationen bildet momentan die digitale Transformation. Nur 41 Prozent der Next Gen sind davon überzeugt, dass ihre Digitalstrategie das Geschäftsmodell optimal unterstützt. 29 Prozent bestätigen, dass Familienunternehmen die technologischen Möglichkeiten zögerlicher nutzen als andere Konzerne. Entsprechend fühlen sich 40 Prozent manchmal frustriert, wenn es darum geht, die Elterngeneration von neuen Ideen zu überzeugen.

Start der Karriere in fremdem Unternehmen

Eine gute Ausbildung und der Blick über den Tellerrand sind der nachfolgenden Unternehmergeneration wichtig. 70 Prozent arbeiten erst in einem fremden Unternehmen, bevor sie eine Funktion im Familienunternehmen übernehmen.

Doch der nächsten Generation geht es dabei nicht allein um die eigene Kompetenz. Für sie ist eine insgesamt gut ausgebildete Belegschaft von Bedeutung. 74 Prozent der Befragten geben diesen Faktor als Top-Priorität an. Dazu gehört zum Beispiel die stärkere Förderung von Frauen. Eine Auskopplung des Surveys mit den Umfrageergebnissen der 73 befragten Nachfolgerinnen zeigt, dass nur 30 Prozent von ihnen Mitglied der Geschäftsführung ihres Familienunternehmens sind – gegenüber 55 Prozent bei den männlichen Nachfolgern. Außerdem setzt die Next Gen auf Kompetenz von außen: 69 Prozent möchten externe Manager einstellen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

PwC

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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