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14.09.2016

Führungsqualität: Das ist deutschen Fachkräften wichtig

Die Erwartungen deutscher Arbeitnehmer an gute Mitarbeiterführung und die Personalpolitik ihrer Arbeitgeber weichen oft deutlich voneinander ab. Diese Kluft zu schließen, ist künftig eine der größten Herausforderungen für Personalverantwortliche. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Beratungsgesellschaft Mercer durchgeführte Vergleichsstudie zu aktuellen Entwicklungen auf dem weltweiten Arbeitsmarkt für Fachkräfte.

„Arbeitnehmer in Europa sind im internationalen Vergleich am wenigsten zufrieden mit ihren Chefs“, fasst Dieter Kern Partner und Experte für Human-Resources- und Organisationsberatung bei Mercer das wichtigste Ergebnis der Studie zusammen.

So beurteile nur jeder zweite Arbeitnehmer in Europa die Personalentwicklung der Führungskräfte in seinem Unternehmen positiv. Im weltweiten Durchschnitt sind immerhin sechs von zehn Mitarbeitern mit der Personalentwicklung ihrer Arbeitgeber zufrieden. Konflikte entstünden hier oft deshalb, weil Arbeitgeber nicht erkennen, was Mitarbeiter von ihrem Arbeitsplatz erwarten.

Führungsqualität im Wettbewerb um Fachkräfte entscheidend

Zwar sei auch die Loyalität selbst unzufriedener Arbeitnehmer mit ihren Unternehmen höher als im internationalen Vergleich, doch um Talentloyalität und -engagement nicht zu riskieren, sollten Arbeitgeber sicht- und erlebbare Karrieremöglichkeiten anbieten, ordentlich vergüten und an ihrer Führungsqualität arbeiten.
„Wer heute nichts an seiner Personalführung verbessert, schaut im weltweiten Wettbewerb um Fachkräfte morgen seinen besten Mitarbeitern hinterher“, befürchtet Mercer-Experte Kern.

Konkurrenz um Spitzenkräfte nimmt zu

Und dieser Wettbewerb wird immer schärfer: Neun von zehn der weltweit befragten Personalverantwortlichen rechnen damit, dass die Konkurrenz um die besten Köpfe in diesem Jahr zunehmen wird – mehr als ein Drittel der Befragten geht sogar von einem signifikanten Anstieg aus. Bestehen wird dabei nur, wer seine Führungskräfte gezielter auswählt, sie auf ihre immer komplexeren Führungsaufgaben vorbereitet und sie dabei organisatorisch unterstützt.

Selbstbestimmung und flexible Arbeitszeiten machen zufrieden

Wer deutsche Fachkräfte zufriedenstellen will, sollte ihnen außerdem die Möglichkeit zur Selbstbestimmung am Arbeitsplatz einräumen sowie flexible Arbeitszeitmodelle anbieten. So glauben zwei von drei der im Rahmen der Studie befragten Arbeitnehmer, dass eine flexible Arbeitsgestaltung sie in ihrer Produktivität unterstützt.

Allerdings haben deutsche Arbeitgeber in dieser Hinsicht auch bereits mehr zu bieten als ihre Wettbewerber in anderen Ländern: 73 Prozent der deutschen Arbeitnehmer gaben an, flexible Arbeitszeitmodelle nutzen zu können – weltweit sind dies nur 56 Prozent.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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