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17.05.2016

Führungskräfte überschätzen ihre Fähigkeiten

Chefs halten sich in ihrer Selbsteinschätzung im Prinzip für ziemlich großartig. Doch der Führungsnachwuchs teilt dieses Selbstbild nicht. Das belegt eine Umfrage der Initative Zukunftsfähige Führung (IZF).

Nur jede fünfte Nachwuchskraft hält den Führungsstil ihrer Vorgesetzten für zukunftsfähig. Ein wichtiger Kritikpunkt: Arbeitnehmer und Untergebene halten ihre Chefs nicht immer für verlässlich. Aber auch an der Bereitschaft, sich vielleicht auch einmal selber in Frage zu stellen, hapert es. Nur 38 Prozent der Nachwuchskräfte bescheinigen ihren Chefs ein offenes Ohr für Kritik.

Besonders unzufrieden sind Mitarbeiter damit, dass ihnen nicht genügend zugehört und Selbstverantwortung zugetraut wird. Während 78 Prozent der Chefs von sich sagen, dass sie Wert auf die Meinung der Mitarbeiter legen, sehen jene es nur zu 55 Prozent so. Es dominiere nach wie vor das Modell einer hierarchischen Führung, sagen die Autoren der Studie. Die Chefs selber sehen das allerdings vollkommen anders: 85 Prozent sind mit ihrer Rolle und wie sie diese ausfüllen ganz zufrieden.

Diskrepanz in der (Selbst-) Wahrnehmung

Doch die Führungskräfte loben sich selbst etwa für ihren respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern (87 Prozent). Doch nur 65 Prozent von denen nehmen das auch so war. Am krassesten ist der Gegensatz bei der Frage, ob der Chef Versprechen und Absprachen einhält: 84 Prozent der Chefs glauben das von sich. Doch nur 55 Prozent der Nachwuchskräfte sieht das so. Nachholbedarf sehen die Chefs vor allem bei ihren digitalen Kompetenzen im Bereich der Mitarbeiterführung.

Weniger als die Hälfte der Untergebenen glaubt, dass in den Firmen, in denen es Leitlinien für die Unternehmenskultur gibt, diese von ihren Chefs auch ernst genommen werden. Auch beim Blick auf die Zukunft klaffen die Sichtweisen auseinander: Neun von zehn erfahrenen Managern halten sich gut oder sehr gut auf kommende Aufgaben vorbereitet. Beim Blick auf ihren Chef bejaht,nur jeder Fünfte der unmittelbar Untergebenen diese Frage.

Auch eine bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben wird immer wichtiger. Führungsverantwortung wird für Nachwuchskräfte unattraktiv, wenn sie zu viele private Opfer mit sich zieht. Doch auch hier finden die Führungskräfte das Thema weit weniger bedeutend als ihre Untergebenen.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Initative Zukunftsfähige Führung (IZF)

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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