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20.03.2020

Frauen schaffen es im Mittelstand eher in die Geschäftsführung

Der Mittelstand in Deutschland setzt stärker auf weibliche Führungskräfte als börsennotierte Konzerne: Der Frauenanteil im Vorstand beziehungsweise in der Geschäftsführung beträgt im Mittelstand im Durchschnitt 16 Prozent. Das sind Ergebnisse des Mittelstandsbarometers von Ernst & Young.

Damit hat sich der Anteil leicht erhöht: Vor zwei Jahren lag er noch bei 14 Prozent. Im Durchschnitt der Börsen-Indizes DAX, MDAX und SDAX sind dagegen gerade einmal neun Prozent der Vorstandsposten mit Frauen besetzt.

Kleine und ostdeutsche Mittelständler liegen vorn

Das heißt, es bietet sich für Frauen im Mittelstand ein schnellerer Weg ins Top-Management als bei Großunternehmen – dennoch haben in zahlreichen mittelständischen Unternehmen nach wie vor ausschließlich Männer das Sagen: In 52 Prozent der mittelständischen Unternehmen ist keine Frau in der Geschäftsführung beziehungsweise im Vorstand. Immerhin ist der Mittelstand auch hier etwas weiter als die Großkonzerne, von denen 66 Prozent noch auf rein männliche Vorstandsgremien setzen.


Innerhalb des Mittelstandes ergeben sich vor allem Unterschiede je nach Unternehmensgröße und Standort: So liegt bei kleineren Mittelständern mit einem Umsatz von weniger als 30 Millionen Euro der Frauenanteil bei 18 Prozent. Bei den großen Mittelständlern mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro liegt der Anteil nur bei 14 Prozent.

Und in den ostdeutschen Bundesländern sind durchschnittlich 19 Prozent der Geschäftsleitungsposten mit Frauen besetzt, während es in den westdeutschen Bundesländern nur 15 Prozent sind.

Finanz- und andere Dienstleister mit höchstem Frauenanteil

Allerdings variiert der Frauenanteil auch je nach Branche stark. Bei Finanz- und anderen Dienstleistern werden mehr als ein Viertel (26 Prozent) der Führungsposten von Frauen besetzt, in der Ernährungsbranche (22 Prozent) und im Bau (20 Prozent) sind es immerhin noch mindestens ein Fünftel der Posten. Insbesondere im Maschinenbau und in der Elektrotechnik ist der Anteil dagegen mit acht beziehungsweise zehn Prozent unterdurchschnittlich.

Etwa die Hälfte (49 Prozent) der Unternehmen in der Elektrotechnik klagt auch darüber, dass es schwierig sei, genügend qualifizierte Frauen für ihr Unternehmen zu gewinnen. Etwas mehr sind es sogar noch im Kraftfahrzeugbau (51 Prozent).

16 Prozent bieten flexible Arbeitszeitmodelle an

Nur noch 19 Prozent der Mittelständler bieten aktive Frauenförderung an, vor einem Jahr waren es noch 22 Prozent. Die Förderung fällt von Unternehmen zu Unternehmen außerdem sehr unterschiedlich aus. 16 Prozent der Mittelständler verstehen unter aktiver Frauenförderung, Modelle zur flexiblen Arbeitszeit anzubieten. Jeweils zwölf Prozent bieten Homeoffice an oder wollen Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern in gleicher Position verringern.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Ernst & Young

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Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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