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14.01.2016

Noch immer zu wenige Frauen in Führungspositionen

Die Luft für Frauen in Führungsetagen ist nach wie vor dünn – aller Fördermaßnahmen und besserer Bildungsabschlüsse zum Trotz, wie eine Studie der Boston Consulting Group (BCG) zeigt. Zwar stieg der Anteil weiblicher Hochschulabsolventen auf rund 51 Prozent an, der Anteil der Frauen in Führungspositionen aber nahm kaum zu.

Noch immer liegt die Frauenquote in Führung hierzulande deutlich unter der Frauenquote bei den Akademikern mit Berufserfahrung, also den potenziellen Führungskräften. Bis 2001 war noch das Gegenteil zu beobachten, wie die BCG-Analyse ergibt. Ein wesentlicher Faktor für die Karriereverläufe sind Kinder.

Frauen ohne Kinder schaffen es dreimal häufiger in die Topmanagementpositionen. Frauen übernehmen in Deutschland nach wie vor mehrheitlich die Familienarbeit und sind deutlich häufiger in Teilzeit beschäftigt – ohne jemals wieder in die Vollzeitbeschäftigung einzusteigen. Daran ändern auch flexible Arbeitszeitmodelle nichts.

Mehr Frauen in Branchen mit Fachkräftemangel

Eine Steigerung des Frauenanteils an Führungspositionen und erhöhte Partizipation von Frauen am Arbeitsmarkt würden sich nicht nur für die Unternehmen positiv auswirken. Auch gesamtwirtschaftlich könnte Deutschland profitieren. Die weiblichen Arbeitskräfte könnten zusätzlich rund 200 Milliarden Euro zur Wertschöpfung beitragen. Die vier Hebel für Wachstum dabei sind: eine höhere Quote der weiblichen Erwerbstätigen, höhere Wochenarbeitszeit von Frauen sowie mehr Frauen in produktiveren Branchen mit Fachkräftemangel. Zusätzlich sollten Frauen häufiger ihrer Qualifizierung entsprechend eingesetzt werden.

Frauen in allen Branchen an der Spitze unterrepräsentiert

Wenn Frauen führen, kommen sie meist nicht über das mittlere Management hinaus, zeigt die BCG-Analyse. Selbst in weiblich dominierten Branchen wie Gesundheit, Erziehung und Unterricht (76 Prozent Frauenanteil) ist weniger als die Hälfte der Positionen im Spitzenmanagement von Frauen besetzt (46 Prozent). Besonders gering ist der Anteil von weiblichen Topführungskräften in der Finanzbranche. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten sind Frauen (55 Prozent), aber nur ein Viertel der mittleren Führungsetage ist weiblich besetzt (27 Prozent). An der absoluten Spitze der Finanzbranche finden sich nur 11 Prozent.

Förderung beginnt bei Unternehmenskultur

Unternehmen sollten sich ihre Unternehmenswerte als Basis für die Unternehmenskultur bewusst machen, um mögliche Hindernisse für den Aufstieg von Frauen zu verstehen, und den Beitrag aller Mitarbeiter – auch der Frauen – zum Unternehmenserfolg transparent machen.

In einem zweiten Schritt sollten Voraussetzungen geschaffen werden, um einen Kulturwandel nachhaltig zu ermöglichen. Das beginnt bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Besonders wichtig sind alle Maßnahmen zur Karriereentwicklung.

Ganz entscheidend ist jedoch, dass eine offene Kultur, die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließt, durch konsequentes und glaubwürdiges Vorleben im Topmanagement gefestigt wird. Fortschritte sollten gemessen und transparent gemacht werden.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

Boston Consulting Group GmbH

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Hans Weber

Hans Weber

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Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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