nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
19.11.2015

Familienunternehmen wollen keine externen Manager

Deutsche Familienunternehmer sind wesentlich skeptischer gegenüber externen Managern als Familienunternehmer in den 24 anderen EU-Staaten. Das besagt das European Family Business Barometer, eine gemeinsame Umfrage des Verbands European Family Businesses und KPMG.

Europaweit schätzen 84 Prozent Familienunternehmen externe Manager als vorteilhaft für ihre Geschäfte ein. Folglich gibt es bei den befragten Unternehmen auch deutlich mehr familienfremde Manager (76%) in Europa als in Deutschland (57%).

Externe Expertise im Ausland höher geschätzt

Gefragt nach den zwei wichtigsten Eigenschaften, die familienfremde Manager einbringen könnten, antworteten deutsche Familienunternehmen deutlich zurückhaltender als die europäischen. Nur 28 Prozent gaben an, dass die externe Expertise und zusätzliches Wissen der Manager von Nutzen sein könnte. In den Augen von 22 Prozent können externe Manager helfen, das Unternehmen zu professionalisieren. Zehn Prozent sehen einen möglichen Vorteil darin, dass sich die Familienmitglieder dann auf strategische Fragen konzentrieren können.

Die Familienunternehmen in Europa werten die wichtigsten Vorteile externer Manager in der gleichen Reihenfolge, stimmen den jeweiligen Aussagen aber mit 57 Prozent (externes Wissen), 43 Prozent (Professionalisierung des Unternehmens) und 17 Prozent (Konzentration auf Strategie) zu.

Gefahr von Konflikten zwischen Manager und Familie

Mehr als doppelt so häufig wie Vorteile wurden von den deutschen Familienunternehmen dagegen Risiken genannt, die sie mit Führungskräften von außerhalb assoziieren. Gefragt nach den zwei größten Risiken, sehen fast vier von zehn (39 Prozent) deutschen Familienunternehmen die Gefahr von Konflikten zwischen externen Managern und der Nachfolgegeneration. Ein Drittel fürchtet den Verlust persönlicher Verbundenheit zum Unternehmen. Ein Viertel nannte den Verlust von Kontrolle als kritisch.

Europa gewichtet die Risiken anders: Der Mangel an geteilten Werten und Visionen (31 Prozent) wird häufiger als Gefahr gewertet als der Kontrollverlust für die Familie (28 Prozent). Die Gefahr von Konflikten (33 Prozent) wird allerdings ebenfalls von den meisten als Bedrohung Nummer eins wahrgenommen.

Externe Erfahrung durchaus erwünscht

Dennoch scheinen die Familienunternehmen die Vorteile des ‚frischen Windes‘ zu schätzen. Denn sie sehen es gerne, wenn die Nachfolgegeneration auch anderswo Praxis sammelt. 96 Prozent stimmten der Aussage zu, dass externe Erfahrung für die Nachfolger wertvoll ist, ehe sie Führungsfunktionen übernehmen. Zumindest darin sind sie sich mit ihren europäischen Kollegen einig (96 Prozent Zustimmung).

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

KPMG AG

Weiterführende Information
Karriereberatung

Hans Weber

Hans Weber

beantwortet Ihre Fragen zum Thema Karriere und Qualitätsmanagement.


Stellen Sie Herrn Weber Ihre Frage!


Über den Experten

Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


Interview mit Hans Weber

Tiefgreifender Wandel für Qualitätsmanager

Die QZ befragte den auf QM spezialisierten Personalberater auf der Fachmesse Control 2016 in Stuttgart, auf der sie gemeinsam mit ihm den Karrieretag veranstaltete.

Zum Video