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17.02.2011

Fachkräftemangel verlangt konzertiertes Vorgehen

Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften gefährdet weltweit das Wirtschaftswachstum. So brauchen die USA bis 2030 mehr als 25 Millionen zusätzliche Arbeitskräfte und Europa über 45 Millionen weitere Arbeitnehmer, um ihr derzeitiges Wachstum aufrechtzuerhalten.

Humankapital wird damit zum Wettbewerbsfaktor von Unternehmen und Volkswirtschaften. Regierungen und Firmen müssen gemeinsam aktiv werden, um die Anzahl an Fachkräften im Inland zu erhöhen und zudem Arbeitnehmer weltweit erfolgreich anzuwerben. Zu diesen Ergebnissen kommt eine gemeinsame Studie des World Economic Forum und der Boston Consulting Group (BCG). Global Talent Risk – Seven Responses analysiert den erwarteten Arbeitskräftemangel bis zum Jahr 2030 in 25 Ländern, 13 Branchen und neun Berufsgruppen. Anhand von sieben strategischen Stoßrichtungen und über 300 untersuchten Best-Practice-Beispielen macht die Studie deutlich, welche Gegenmaßnahmen Unternehmen, aber auch Regierungen ergreifen müssen.

Insbesondere gut ausgebildete Fachkräfte, Techniker und Führungskräfte werden in den kommenden Jahren weltweit dringend gebraucht. Ändert sich in Deutschland nichts an der aktuellen Situation, wird in zehn Jahren jede zehnte Stelle für Fachkräfte und Spezialisten unbesetzt bleiben. Der größte sich abzeichnende Fachkräftebedarf besteht global im Gesundheitswesen; es folgt die IT-Branche.

Die Studie fordert ein konzertiertes Vorgehen. Sie empfiehlt Unternehmen und Regierungen sieben Stoßrichtungen, um dem weltweiten Arbeitskräfterisiko zu begegnen:

1. Einführung einer strategischen Personalplanung.

2. Vereinfachte und transparente Einwanderungspolitik, um weltweit attraktive Arbeitskräfte anzusprechen und sie als Arbeitnehmer zu gewinnen.

3. Förderung von länderübergreifendem Wissenstransfer (Brain Circulation.

4. Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit durch durchlässige Bildungssysteme, die fachliche Qualifikationen vermitteln, aber auch deren praktische Anwendung über kulturelle Grenzen hinweg trainieren.

5. Förderung flexibler Karriere- und Ausbildungswege.

6. Förderung von temporärer und virtueller Mobilität, etwa durch befristete Studien- und Arbeitsaufenthalte im Ausland.

7. Erweiterung des Angebots an qualifizierten Arbeitskräften insbesondere durch die stärkere Einbeziehung von Frauen in den Arbeitsmarkt, aber auch die Integration älterer Arbeitnehmer und Immigranten.


Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

The Boston Consulting Group (BCG) www.bcg.de

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Hans Weber

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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