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10.01.2008

Fachkräfte werden häufig vernachlässigt

In Deutschland fehlen 25.000 Ingenieure. Die Unternehmen beklagen, dass sie dadurch die gute Konjunkturlage nicht ausnutzen können. Das Potenzial der eigenen Fachkräfte wird aber nicht richtig eingeschätzt und vor allem nicht richtig gefordert, zeigt jetzt eine vom VDI Wissensforum in Auftrag gegebene Studie.

<li type=disc> In den meisten Unternehmen findet keine gezielte Personalentwicklung statt. Es werden nur wenige Weiterbildungsmaßnahmen angeboten und diese gehen oft an den Bedürfnissen vorbei. "Vor allem bei KMU wird die Personalentwicklung größtenteils dem Zufall überlassen", so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs, "dabei leiden diese Unternehmen besonders unter dem Fachkräftemangel."

<li type=disc>Deutlich macht die Studie, dass Weiterbildungsmaßnahmen in den Unternehmen oftmals nicht zielgerichtet stattfinden. Den Personalabteilungen ist häufig nicht bekannt, welchen Anforderungen die Ingenieure in ihren Positionen genügen müssen. Bei den Qualifikationsprofilen wird größtenteils auf fachliche Themen gesetzt, obwohl in der beruflichen Realität oft Generalisten gefragt sind. Konzerne messen dieser Tatsache mehr Bedeutung zu. KMU hingegen bieten ihren Mitarbeitern zu drei Vierteln Weiterbildungen zur Stärkung der fachlichen Kompetenz, während die anderen Kompetenzen nur sporadisch gefördert werden.

<li type=disc>Auffällig ist auch, dass es keine differenzierten Anforderungsprofile in Abhängigkeit von Fachbereichen und Karrierewegen gibt. Auch bei der Stellenbesetzung wird unabhängig davon, ob es sich um eine Führungsposition oder eine Projektarbeit handelt, hauptsächlich eine gute fachliche Qualifikation verlangt.

<li type=disc>"Zusatzqualifikationen werden aber in fast jeder Position benötigt", weiß Weiterbildungsexperte Timo Taubitz, Geschäftsführer des VDI Wissensforums. Viele Ingenieure brauchen nach eigenen Angaben in der täglichen Arbeit EDV-Kenntnisse (92 Prozent), Präsentationssicherheit (81 Prozent), betriebswirtschaftliche Kenntnisse (65 Prozent), Kenntnisse bezüglich Rechtsfragen (61 Prozent) oder auch Spezialwissen aus anderen Fachgebieten (57 Prozent), wozu jeweils kein ausreichendes Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen vorliegt.

<li type=disc>"Dabei lohnt sich die Förderung der angestellten Ingenieure besonders: Wenn sie gefördert und gefordert werden, verlassen sie die Unternehmen sehr selten", so Taubitz. "Dadurch wird eine zielgerichtete Weiterbildung allerdings noch wichtiger", warnt Taubitz. "Wer 15 Jahre in einem Unternehmen arbeitet, braucht dringend einen Blick nach außen, sonst wird er betriebsblind".


Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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