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20.10.2016

Duales Bildungssystem zeigt Schwächen

Das Forschungsinstitut ifo-Zentrum für Bildungsökonomik analysierte die Daten des sogenannten „Erwachsenen-PISA“, das von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt wurde. Die daraus entstandene Studie der 16 teilnehmenden Länder stellt die Nachteile der berufsspezifischen Ausbildung in der Arbeitswelt dar.

Die Studie ergab, dass Menschen mit einer berufsspezifischen Ausbildung in jungen Jahren höhere Beschäftigungschancen haben, als Personen, die allgemeinbildende Programme absolvierten. Es erhöht sich jedoch die Gefahr die Arbeit zu verlieren, wenn die spezifischen beruflichen Kompetenzen im Laufe der Zeit im technischen Wandel nicht mehr gefragt sind.

Ab Mitte 40 Beschäftigungsnachteile

In den Ländern mit einem dualen Berufsausbildungssystem dreht sich der Beschäftigungsvorteil der beruflichen Ausbildung schon im Alter von 44 Jahren in einen Beschäftigungsnachteil um. Nach den Veränderungen am Arbeitsmarkt durch Globalisierung, Digitalisierung und Rentenreformen scheint die berufsspezifische Ausbildung nun den Übergang von der Schul- in die Arbeitswelt zu erleichtern. Allerdings verringert sich gleichzeitig die Anpassungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer an eine sich verändernde Wirtschaft.

Flexibles duales Ausbildungssystem gefordert

Um das duale System zukunftsfähig zu halten, müssen Veränderungen im System vorgenommen werden. Beispielsweise eine Verringerung der frühen Spezialisierung der Auszubildenden. Dies kann erreicht werden, indem man die Zahl der spezifischen Berufe senkt, den allgemeinbildenden Anteil an den Inhalten ausweitet, Ausbildungsbestandteile modularisiert und die lebenslange Weiterbildung stärkt.

Redaktion QZ
qz <AT> hanser.de

ifo-Institut

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Hans Weber ist Geschäftsführer der Weber Consulting GmbH in München. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf die Besetzung von Führungspositionen im Qualitätswesen spezialisiert.


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